Damenmannschaft Saison 2018 - 2019

10.6.2019 7:2 zum Saisonabschluss
Am Montagmittag gewann die Bezirksligafrauenmannschaft von SW Esch ihr letztes Saisonpunktspiel gegen RW Alverskirchen trotz hochsommerlicher Temperaturen glatt mit 7:2.
Damit beendet das Team um Kapitänin Sarieka Steinriede die Saison auf Tabellenplatz 5 und somit eine Position besser als im letzten Jahr. Nach einigen Schwierigkeiten in der Hinrunde folgte eine überragende Hinrunde. Zweitbeste Rückrundenmannschaft, zweitbeste Heimmannschaft, gegen den Meister aus Amelsbüren nicht verloren, Hallenkreismeister, Zweiter beim vereinsinternen Turnier, mit Stefanie Ahlers die beste Torschützin (52 Tore) -  das kann sich sehen lassen.
Gegen Alverskirchen ließ SWE nichts anbrennen. In der 18. Minute kombinierten sich Sarieka Steinriede und Steffi Ahlers auf der linken Seite durch. Ahlers bediente Nina Barnekow, die ihre Gegenspielerin ins Leere laufen ließ und überlegt zum 1:0 abschloss. In der 35 Minute bediente Ahlers Steinriede die sich in der Mitte durchspielte und zum 2:0 einschob.
Nach der Pause dasselbe Bild. Esch trug konzentriert ihre Angriffe vor. Steffi Ahlers nutzte einen Abpraller und traf trocken zum 3:0 (48.) Dann stellte Maria Nickel mit einem Doppelschlag (54.; 55.) auf 5:0.  Ebenfalls mit einem Doppelschlag gelang Alverskirchen zwei2 Tore zum 2:5 (68; 72.). Doch Steinriede (85.) und Ahlers (90. +2) ließen die letzten Escher Treffer zum 7:2 folgen.
Im Anschluss wurden mit Eileen Langelage, Nina Barnekow und Jeanette Meiners drei Spielerinnen, sowie Betreuerin Theresa Dierkes und Torwarttrainerin Britta Helmig verabschiedet.
Jetzt geht es für SWE in eine fünfwöchige Sommerpause. Start zur Vorbereitung auf die Saison 2019/2020 ist am 16.7.2019. Die neue Saison beginnt am 25.8..
2.6.2019 SWE schlägt auch Mecklenbeck 2

Bei hochsommerlichen Temperaturen sorgten die Bezirksligafrauen von SW Esch am Sonntagmittag für eine „kleine Abkühlung“ bei ihrem Gastauftritt bei Wacker Mecklenbeck 2. Mit 3:1 gewann das Team um Kapitänin Sarieka Steinriede verdient, trotz einiger Umstellungen zur Vorwoche. So musste Jana Pentrup in die Innenverteidigung rücken, Meiken Jäschke sprang nach langer Verletzungspause rechts in der Viererkette ein, Steinriede und Stürmerin Maria Nickel spielten auf der 6, die Youngster Hannah Ruten (linkes Mittelfeld) und Leonie Richter (Sturm) rückten ebenfalls in die Startelf.

Das alles machte dem Escher Spiel der vergangenen Wochen aber nichts aus. Der Tabellendritte aus Mecklenbeck versuchte sich immer wieder vor das Escher Tor zu spielen, aber mit Ruhe und Übersicht ließ die Escher Verteidigung um Keeperin Kristina Hoppauf nichts zu. Dafür stand Steffi Ahlers nach einem schönen Anspiel in der 11. Minute das erste Mal frei vor dem Mecklenbecker Tor. Die Heimkeeperin vereitelte aber den Rückstand für ihr Team. In der 31. Minute hatte sie dann bei Ahlers 1:0 für Esch keine Chance. Nickel lupfte den Ball gefühlvoll in den Lauf von Ahlers, die sich blitzschnell um ihre Gegenspielerin drehte und einschob. Mecklenbeck versuchte daraufhin, noch mehr zu investieren. Theresa Richter köpfte den Ball in der 35. Minute spektakulär von der Escher Torlinie. Wenig später blockte Pentrup den Ball im Escher Fünfmeterraum in höchster Not. Ahlers hingegen nutzte die nächste Escher Chance zum 2:0 (39.). Jäschke legte Pia Bergfeld auf der rechten Mittelfeldseite den Ball in den Lauf. Berfeld überspurtete zwei Gegenspielerinnen mit Ball und legte von der Torauslinie gefühlvoll auf Ahlers zurück, die sich in den Ball drehte und zur 2:0- Pausenführung vollendete.

Direkt nach der Pause gelang Mecklenbeck nach einer Ecke der frühe Anschlusstreffer. Danach mühte sich Mecklenbeck, tauchte nur noch einmal gefährlich vor dem Escher Gehäuse auf. Der Abschluss war aber zu ungenau. In der 78. Minute machte Nickel nach Zuspiel von Ahlers mit einem kräftigen Schuss aus 25. Metern unter die Latte den Escher 3:1- Sieg perfekt.

Esch ist somit in der Tabelle vor dem letzten Spieltag am Pfingstmontag (13 Uhr Anstoß am Haarweg) Platz 5. nicht mehr zu nehmen (49 Punkte) und rückt an den Vierten TuS Recke (50) und den Dritten Mecklenbeck (51) heran. Mit einem Sieg zuhause gegen RW Alverskirchen kann somit noch ein Topergebnis herausspringen. Das Saisonziel, besser wie im Vorjahr abzuschneiden, ist sogar schon erreicht.

26.5.2019 Sogar noch Platz drei in Sicht

Die Bezirksligafrauenmannschaft von SW Esch wurde am Sonntagmittag wieder ihrem Ruf als heimstarkes Team der Liga gerecht. In der Heimtabelle belegt SWE Platz 2. Das bekam auch die SG Horstmar/Leer zu spüren. Gleich mit 6:0 wurden die Kickerinnen aus dem Kreis Steinfurt nach Hause geschickt. Eine deutliche Revanche für die 1:10-Niederlage im Hinspiel.

Schon zur Halbzeit hieß es 4:0 für die Escherinnen. Mit Anpfiff wurde Horstmar sogar zunächst von SWE etwas überrannt. Vor allem Steffi Ahlers war nicht zu halten. Einen lupenreinen Hattrick schaffte sie in der 2., 7. und 9. Minute zum frühen 3:0. In der Folgezeit versuchte Horstmar über die schnellen Spitzen zum Erfolg zu kommen. Doch der Escher Abwehrverbund stand sehr gut. Bis auf einen knappen Distanzschuss ließ SWE nichts zu. Im Gegenteil. Sarieka Steinriede (24.) und Denise Schortz (36.) hatten sogar gute Chancen zu erhöhen. Das 4:0 erzielte Maria Nickel mit dem Pausenpfiff, die sich kraftvoll zweier Verteidigerinnen erwehrte und ins lange Eck abschloss (45.). Nach der Pause beruhigte sich die Partie. Horstmar willigte in die Niederlage ein, Esch hatte aber noch nicht genug. Mit einem Doppelschlag schraubten Ahlers und Tietmeier das Ergebnis für die Hausherrinnen noch auf 6:0.

Durch den Sieg des TuS Recke bei Wacker Mecklebeck 2 ist rechnerisch zwei Spieltage vor Saisonende sogar noch Platz 3. möglich. Esch muss am kommenden Sonntag (13 Uhr Anstoß; Treffen 12 Uhr) dafür zunächst Mecklenbeck schlagen. Der 6. Platz, der in der Vorsaison erreicht wurde, ist Esch schon jetzt nicht mehr zu nehmen. Heute stehen bereits 4 Punkte mehr auf dem Escher Konto, als in der Saison 2018/2019.

19.5.2019 Kantersieg bei Borussia Emsdetten 2

Auch rechnerisch besiegelten die Bezirksligafrauen von SW Esch den Abstieg von Borussia Emsdetten 2 am Sonntagmittag mit einem deutlichen 10:2- Sieg. Steffi Ahlers (4), Maria Nickel und Pia Bergfeld (je 2), sowie Denise Schortz und Leonie Richter trugen sich dabei in die Torschützenliste ein.

„Das Spiel war schon sehr einseitig. Sicherlich hätten wir auch noch drei, vier Tore mehr schießen können. Aber so war es natürlich auch vollkommen ok.“, so der Escher Trainer Karsten Bertke nach der Partie.

Noch drei Spiele, dann ist die zweite Escher Bezirksligasaison Geschichte. Im Moment steht Platz 5. zu buche, was nach der eher suboptimalen Hinrunde schon eine tolle Sache ist. SWE kann sogar noch auf Platz 4 vorrücken. Dazu muss aber zunächst nächsten Sonntag im vorletzten Heimspiel ein Sieg gegen die SG Horstmar/Leer her. An das Hinspiel haben die Escherinnen keine guten Erinnerungen. Mit 12 Spielerinnen und ohne echte Torhüterin hieß es am Ende 1:10. Da gilt es, noch etwas wieder richtig zu rücken. Anstoß ist um 11 Uhr (Treffen 09:45 Uhr am Sportheim)

12.5.2019 Escher Frauen erkämpfen sich ein 4:1

Normalerweise spricht SWE- Coach Karsten Bertke nicht über fehlendes Personal. „Am Sonntag gegen die SpVg Langenhorst-Wellbergen war es aber schon extrem und weckte bei mir Erinnerungen an die Hinrundenpartie in Horstmar.“, so Bertke. Ganze 12 Spielerinnen standen am letzten Trainingsabend auf dem Zettel. Klar war, dass Jana Pentrup wegen ihres Dienstes im Krankenhaus nur bis Mitte der zweiten Hälfte würde spielen können. So war man im Escher Lager dankbar, dass Maiken Jäschke und Sarah Helmig, die beide ihre Schuhe schon einige Zeit an den Nagel gehängt hatten, sich kurzfristig bereit erklärten auf der Escher Ersatzbank Platz zu nehmen.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase ging Langenhorst in der 23. Minute mit 1:0 in Führung. Doch kurz vor der Pause entwischte Steffi Ahlers ihrer Bewacherin und glich zum 1:1 aus (39.). Die sehr hart geführte Partie war nach dem Wechsel lange offen, ehe Ahlers ihre Farben mit einem Distanzschuss mit 2:1 in Front brachte (68.). Danach hielt Esch aufopferungsvoll gegen die anrennenden Langenhorster gegen. SWE- Keeperin Kristina Hoppauf hielt ihr Team mit zwei klasse Paraden im Spiel. In der 83. und 84. Minute entschied Esch das Spiel dann mit einem Doppelschlag. Zunächst passte Ahlers den Ball stramm vor das Langenhorster Gehäuse, wo Sarah Helmig den Ball zum 3:1 ins Netz legte. Den Schlusspunkt setzte Ahlers dann wieder selbst. Fast an der Mittellinie erlief sie sich den Ball, umspielte vier Langenhorster Abwehrspielerinnen und traf ins lange Eck zum 4:1- Endstand. Bertke und sein Co Paul Eckeler waren nach dem Schlusspfiff beeindruckt. „Die Mädels haben sich von der zum Teil hitzigen Atmosphäre nicht beeindrucken lassen und als Kollektiv den Sieg erzwungen.“, so Eckeler.

Am kommenden Sonntag um 11 Uhr (Treffen 09:15 Uhr am Sportheim) geht es für die Escher Bezirksligafrauen zum Tabellenletzten Borussia Emsdetten 2, der mit einem überraschenden 1:1 am Sonntag beim TuS Recke dafür sorgte, dass SWE bis Saisonende in der Tabelle noch an den Reckerinnen vorbei ziehen kann.

5.5.2019 1:4 beim Tabellenführer in Altenberge

Am Sonntagmittag verlor die Escher Bezirksligafrauenmannschaft ihren Gastauftritt beim Tabellenführer TuS Altenberge nicht unverdient mit 1:4. Nach der Hinspielniederlage wollte sich der TuS rehabilitieren und schnürte SWE zunächst ein. Doch mit dem Selbstvertrauen der letzten Siege verteidigte Esch clever und ging durch Goalgetterin Steffi Ahlers sogar in Führung (16.). Sie überwand die Altenberger Keeperin mit einem gefühlvollen Schlenzer. Altenberge war kurz geschockt und brachte danach nicht allzu viel zustande. Kurz vor der Pause hatte der TuS dann aber das Spielglück auf seiner Seite. Zunächst rutschte eine Hereingabe bis auf den zweiten Posten durch und eine Altenbergenerin schob ein (37.). Dann landete eine verunglückte Flanke aus 30 Metern genau im oberen Toreck zum Altenberger 2:1 (40.). Die ersten 20. Minuten nach der Pause hatte der TuS dann seine beste Phase, vergab vier sehr gute Möglichkeiten. Doch auch Esch spielte munter mit. Zunächst kam Nina Barnekow bei einem Ahlers- Abschluss nur einen Schritt zu spät, dann landete ein weiterer Abschluss von Ahlers nur Zentimeter neben dem Pfosten. In der 72. Minute traf allerdings wieder Altenberge mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern. Zwei Minuten vor dem Ende erhöhte der TuS noch auf 4:1.

Am kommenden Sonntag steht die Heimpartie gegen den SV Langenhorst an. Anstoß ist um 11 Uhr (Treffen: 9:45 Uhr). Derzeit läuft allerdings noch eine Anfrage von Langenhorster Seite, ob nicht um 15 Uhr begonnen werden kann.

28.4.2019 Geburtstagskind Larissa Richter macht den Deckel drauf

Den wohl schönsten Moment des 4:1 Sieges der Bezirksligafrauen von SW Esch gegen den VfL Wolbeck erlebten die Zuschauer am Sonntagmittag in der 83. Minute. Nachdem Sarieka Steinriede bei einem ihrer energischen Vorstöße im Strafraum nur mit einem Foul gebremst werden konnte, trat das sonntägliche Geburtstagskind Larissa Richter zum Strafstoß an. Richter verwandelte sicher und entschied damit das Spiel endgültig zugunsten der Püsselbürenerinnen.

„Wir haben da angefangen, wo wir gegen den TuS Recke im letzten Spiel aufgehört haben.“, konstatierte das sichtlich zufriedene Trainerduo Karsten Bertke und Paul-Simon Eckeler.

Das hieß, dass Esch aus einer sicheren Defensive immer wieder gefährlich vor das Gästetor spielte. Schon nach 13. Minuten brachte Steffi Ahlers ihre Farben mit 1:0 in Front. Von links kommend setzte sie sich im Laufduell durch und schob den Ball ins lange Eck. 10. Minuten später verletzte sie sich dann aber bei einer ähnlichen Situation und musste ausgewechselt werden. Das änderte aber nichts am soliden Auftritt von SWE. Pia Bergfeld und Steinreide hätten schon erhöhen können. Aber erst in der 35. Minute verwandelte Steinriede dann aber eine Ecke von links direkt. Erst kurz vor der Pause musste SWE- Keeperin Nici Pezena bei einem Distanzschuss das erste Mal zupacken.

Nach dem Seitenwechsel sorgte Maria Nickel mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Sie tankte sich links durch und schlenzte den Ball ins lange Eck (55.). Danach vergab Esch zwei weitere sehr gute Chancen, ehe Wolbeck nach einer Ecke doch noch per Kopf zum 1:3 traf. Doch in der Folgezeit war es Esch, die auf den nächsten Treffer drückten und schließlich durch Richter den Sieg eintüteten.

Am kommenden Sonntag spielen die Escherinnen beim Tabellenzweiten TuS Altenberge. Anstoß ist um 12:30 Uhr (Treffen: 10:30 Uhr am Sportheim).

17.4.2019 Escher Doppelschlag entscheidet Derby gegen Recke

Schon vor dem Kreisderby der Escher Bezirksligafrauen gegen den TuS Recke hatte der Escher Co- Trainer Paul Simon Eckeler ein gutes Gefühl: „Heute könnte etwas gehen.“ Und er sollte Recht behalten.

Mit einer konzentrierten und kompakten Leistung gewann SWE am Ende verdient mit 2:0. Ca. 80 Zuschauer sahen ein rassiges und temporeiches Spiel, dass aber trotz des Derbycharakters immer fair blieb. Schiedsrichter Norbert Schulte kam ohne eine einzige Karte aus.

Bereits in der 16. Minute schlug Esch das erste Mal zu. Keeperin Nici Pezena schlug den Ball weit ab. Maria Nickel verlängerte per Kopf auf Steffi Ahlers, die mit der Stiefelspitze den Ball im Zweikampf an der herausstürzenden Recker Torhüterin ins Tor zum 1:0 spitzelte. Nur drei Zeigerumdrehungen später sorgte Nickel dann in bester Toni Kroos- Manier für das 2:0. Nach einem Foul an ihr Mitte der linken Sechzehneraußenlinie schlenzte sie den Ball wunderbar ins lange Eck. Recke kam in der ersten Halbzeit nur einmal richtig gefährlich vor das Escher Tor, doch Pezena währte den Ball mit einem klasse Reflex über das Tor.

In der zweiten Halbzeit investierte Recke noch mehr, trafen in der 76. Minute sogar den Außenpfosten. Zuvor schon war es wieder Pezena, die den Ball nach einem Distanzschuss mit einem Hechtsprung aus dem linken unteren Eck fischte (63.). Im Großen und Ganzen allerdings stellte SWE immer wieder geschickt die Räume zu, so dass Recke sich nicht durchsetzen konnte. Wie groß der Respekt war, sah man bei Recke auch an der Tatsache, dass sie auch in der Schlussviertelstunde nicht alles auf eine Karte setzten, sondern ihrer Viererkette treu blieben. Trotzdem hätten auch Ahlers und Leonie Richter mit drei guten Chancen in den letzten fünf Minuten das Ergebnis für Esch nach oben schrauben können. So blieb es nach dem Sieg gegen Westfalia Hopsten vor drei Wochen bei zwei Derbysiegen im Jahr 2019. Kleiner Wehmutstropfen auf Escher Seite war aber die Verletzung von Denise Schortz, die mit einer Knieverletzung länger ausfallen könnte.

Nach dem Osterwochenende empfängt SWE am Sonntag, dem 28.4. um 11 Uhr (Treff 09:45 Uhr) den VfL Wolbeck am Haarweg.

14.4.2019 Gebrauchter Tag in Hauenhorst               

Die Bezirksligafrauen von SW Esch erwischten am gestrigen Sonntagmittag einen gebrauchten Tag. Gegen die abstiegsbedrohte Zweitvertretung von Germania Hauenhorst hieß es am Ende 1:5.

„Die Niederlage ist sicherlich um 3 Tore zu hoch ausgefallen. Die Hauenhorster haben uns weder an die Wand gespielt, noch entsprangen die Tore großen fußballerischen Kombinationen.“, so SWE- Coach Karsten Bertke.

Dabei begann das Spiel verheißungsvoll. Aus einer stabilen Abwehr setzte SWE immer wieder kleine Nadelstiche und belohnte sich in der 11. Minute durch das 1:0 von Steffi Ahlers. Aliya Thomas eroberte den Ball im Mittelfeld. Über Pia Bergfeld gelangte der Ball zu Ahlers, die die Hauenhorster Keeperin überlupfte. In der 33. Minute nahm das Escher Unheil seinen Lauf. Nach einer Ecke wollte Sarieka Steinreide den Ball aus dem Fünfmeterraum befördern, erwischte aber den Rücken von Jana Pentrup, von wo aus der Ball ins Tor zum 1:1 prallte. Kurz vor der Pause tanzte Welt- und Europameisterin Kerstin Stegemann Denise Schortz aus und schob zum Hauenhorster 2:1 ein (43.). Nach der Pause kam Esch wieder besser ins Spiel. Doch Hauenhorst traf. Einen Freistoß verlängerte Bergfeld erst ins eigene Tor (61.), dann war sich die Escher Abwehr bei einem langen Ball nicht einig. Hauenhorst sagte Danke und traf zum 4:1 (65.). Damit war das Spiel gelaufen. In der 75. Minute erhöhte Hauenhorst noch auf 5:1.

Bereits am kommenden Mittwoch (17.4.) steht um 19:30 Uhr (Treff 18:15 Uhr) im Escher Sportpark die Nachholbegegnung gegen den TuS Recke an.

7.4.2019 Torreichste Partie der Saison führt zum nächsten Sieg

Satte 13 Tore: Die Zuschauer der Bezirksligafrauenpartie von SW Esch am Sonntagvormittag gegen die abstiegsbedrohte Elf vom FC Epe erlebten eine sehr unterhaltsame Begegnung. Kein Tag allerdings für beide Abwehrreihen beim 8:5 für die Escherinnen. „Man muss allerdings relativieren, dass Epe ein Sonntagsschuss glückte und sie noch einmal in der Nachspielzeit trafen.“, so SWE- Coach Karsten Bertke.

Was Bertke von Anfang an störte, war weniger die Leistung seiner Kickerinnen, sondern mehr die „Nebengeräusche“ von Eper Seite. Ständig reklamierten Trainer und Spielerinnen Abseits, Hand- und Foulspiele. Das machte die Partie sehr hektisch. In Halbzeit 1. ließ sich SWE davon noch wenig beeindrucken. Gegen die schnellen Spitzen Maria Nickel (10.) und Steffi Ahlers (17., 30., 45.) war die hoch stehende Eper Abwehr zur 4:1 Pausenführung machtlos. Nach dem Wechsel fiel besagter Sonntagschuss und ein Treffer aus dem Gewühl nach einer Ecke zum zwischenzeitlichen 4:3 aber nur kurz ins Gewicht. Nickel (64.), Pia Bergfeld (70.) und zweimal Ahlers (75., 90.) stellten bei zwei weiteren Eper Toren auf 8:5.

Am kommenden Sonntag geht es zum nächsten abstiegsgefährdeten Team. Um 11:30 Uhr (Treffen 10 Uhr) erfolgt der Anstoß bei Germania Hauenhorst 2.

31.3.2019 Arbeitssieg im Kreisderby

Am Sonntagmittag entschied die Escher Bezirksligafrauenmannschaft ihr Auswärtsspiel bei Westfalia Hopsten mit 3:1 für sich. Man kann aus Escher Sicht von einem Arbeitssieg sprechen.

In der 13. Minute ging Hopsten mit 1:0 in Führung. An dem direkt verwandelten Freistoß war SWE- Keeperin Kristina Hoppauf noch mit den Fingerspitzen dran, letztendlich reichte es knapp nicht. Doch wie schon so oft in dieser Saison ließ sich SWE nicht aus dem Konzept bringen und schlug zurück. In der 18. Minute brachte Steffi Ahlers eine Bogenlampe aufs Hopstener Tor. Der immer länger werdende Ball schlug letztendlich hinter der Hopstener Keeperin zum 1:1 ein. Und nur drei Zeigerumdrehungen später traf Esch zur 2:1 Führung. Einen direkt geschossenen Freistoß lenkte Geburtstagskind Maria Nickel wohl noch minimal ins Tor ab. Danach hatte Hopsten zwar im Mittelfeld ein optisches Übergewicht, die besseren Chancen hatten aber die Escher.

Kurs nach Wiederbeginn der zweiten Halbzeit stellte SWE um. Jana Pentrup rückte von der linken Außenbahn auf die 6, Sarieka Steinriede ging dafür in die Viererkette und Nina Barnekow ins linke Mittelfeld. Fortan war das Escher Spiel viel stabiler. Barnekow, Ahlers und Nickel hatten bis zur 3:1- Entscheidung (70.) gute Chancen. Mit dem 3:1 nach einer schönen Kombination setzte Ahlers dann aber den Schlusspunkt.

Am kommenden Sonntag hat SW Esch mit dem FC Epe ein weiteres Kellerkind zu Gast (Anstoß 11 Uhr, Treffen 9:45 Uhr). Unvergessen ist immer noch das Hinspiel, als Esch mit 2:1 führte und Epe in den letzten fünf Minuten zwei Elfmeter vergab.

10.3.2019 SWE kann gegen Nordwalde nicht gewinnen

Stimmungsmäßig erlebte das Frauen Bezirksligateam von SW Esch am Sonntagnachmittag ein Déjà-vu aus dem Hinspiel gegen den 1. FC Nordwalde. Am Ende fühlte man sich, diesmal allerdings nur moralisch, beim 2:2 als Verlierer.

Die Wetterumstände bezeichnete SWE- Coach Karsten Bertke nach Schlusspfiff noch milde mit „abenteuerlich“. Bei Orkanböen und peitschendem Regen mussten beide Mannschaften irgendwie Fußball spielen. Das gelang Esch insbesondere mit fortlaufendem Spiel am Ende der ersten Halbzeit immer besser. Steffi Ahlers traf zunächst den Pfosten (29.), Denise Schortz nach einer Direktabnahme aus 16 Metern nur die Latte (36.). Kurz vor der Pause rutschte Pia Bergfeld aus aussichtreicher Position der Ball über den Spann.

Nach der Pause bot sich dasselbe Bild. Nordwalde war nie richtig gefährlich und ging doch höchst glücklich in Führung. Einen Freistoß hatte SWE Keeperin Nici Penzena eigentlich fest, doch irgendwie flutschte ihr der Ball doch noch aus der Hand und eine Nordwalderin konnte zum 1:0 für die Hausherrinnen einschieben (56.). Doch Esch spielte einfach weiter und belohnte sich endlich. Zunächst drehte sich Maria Nickel nach einem Anspiel im 16- Meterraum um die eigene Achse und glich zum 1:1 aus (63.). Dann zirkelte Steffi Ahlers einen Freistoß aus 24 Metern direkt zum 2:1- Führungstreffer in die Nordwalder Maschen (70.) Anschließend schaffte es SWE nicht, den Deckel drauf zu machen. Nordwalde wiederum hatte das Spiel eigentlich schon abgehakt – bis zur 89. Minute: Pezena rutschte bei einem Abstoß weg. Der Ball landete direkt auf dem Fuß einer Nordwalder Stürmerin, die den Ball aus 17. Metern ins leere Tor wuchtete.

„Natürlich sind alle enttäuscht. Von 6 Punkten hat der Tabellenletzte Nordwalde vier gegen uns geholt. Aber bereits am nächsten Sonntag (11 Uhr Anstoß in Esch, Treffen 09:45 Uhr) haben wir im Kreisderby gegen den TuS Recke die Gelegenheit, es besser zu machen.“, so Bertke.

24.2.2019 Revanche für Hinspielniederlage geglückt

Am Sonntagmorgen gewann die Frauenmannschaft von SW Esch ihr Bezirksligameisterschaftsspiel am heimischen Haarweg gegen den 1. FC Gievebeck mit 5:1. Im Hinspiel hieß es aus Escher Sicht noch 0:6. Überragende Torschützin war einmal mehr Steffi Ahlers, die alle fünf Escher Treffer erzielte. Gleich nach dem Spiel stellte sie aber richtig: „Mir ist egal, wer die Tore schießt, Hauptsache die Mannschaft gewinnt.“ In der Tat schafften es ihre Mitspielerinnen immer wieder Räume für Ahlers zu öffnen und sie in Szene zu setzen. Insbesondere Maria Nickel stach als Ziel- und Zuspielerin im Sturmzentrum heraus.

In der 19. und 26. Minute  brach Ahlers zweimal auf schöne Anspiele durch und stellte trocken auf 2:0. Kurz vor der Pause traf Gievenbeck nach einer Ecke per Kopf zum 1:2 (40.). Mit dem ersten Angriff in Halbzeit 2. erhöhte Ahlers aus dem Gewühl auf 3:1 (46.). In der 73. und 86. Minute zog sie auf unnachahmliche Weise noch zweimal auf und davon und stellte auf 5:1. In der zweiten Halbzeit verhinderte alleine die aufmerksame Gievenbecker Keeperin unter anderem gegen Pia Bergfeld, Nickel und Sarieka Steinriede eine noch höhere Niederlage der Gievenbeckerinnen.

„Insgesamt haben wir heute eine sehr solide Leistung in allen Mannschaftsteilen abgerufen. Unsere Keeperin Nici Pezena verbrachte einen relativ ruhigen Mittag.  So ist der Sieg auch in der Höhe verdient.“, so SWE-Coach Karsten Bertke nach der Partie.

Am kommenden Karnevalswochenende ist SW Esch nur am Freitag zu einem Test bei Stella Bevergern unterwegs. Am Sonntag, dem 10.3. um 15 Uhr (Treff: 13:15 Uhr) steht dann das nächste Spiel beim Tabellenletzten FC Nordwalde an. Auch hier gilt es für die Escherinnen noch etwas gut zu machen. Nordwalde sammelte bisher 5 Punkte. Drei davon gab SWE im Hinspiel beim 1:2 ab.

16.2.2019 Escher Frauen mit Nehmerqualitäten

Am Samstagnachmittag hieß es für das Bezirksligafrauenteam von SW Esch nach einer tollen Hallensaison wieder die Schuhe fürs Freie zu schnüren. Es stand das Nachholspiel bei GW Amelsbüren an. Die Grün-Weißen stellen die beste Offensive der Liga, erzielten bisher doppelt so viele Tore wie SWE. Doch davon ließ sich das Team um Kapitänin Sarieka Steinriede nicht beeindrucken. Mit einer kompakten Defensive vernagelten die Escher ihr Tor und setzten in der Offensive immer wieder Nadelstiche.

In Halbzeit 1. egalisierten sich beide Teams so fast gänzlich. „Schlüssel zum Punktgewinn war sicherlich, dass Jana Pentrup Futsal-Nationalspielerin Eva Tingelhoff keinen Raum gab, das Spiel zu eröffnen, und Theresa Richter der Liga-Toptorjägerin (25 Treffer) Louisa Wünnemann nicht einen Zentimeter Platz zum Abschluss gab.“, so SWE-Coach Karsten Bertke.

Nach dem Pausentee dasselbe Bild: Beide Mannschaften versuchten irgendwie die Torchance herauszuarbeiten, doch insbesondere die Escher Verteidigung half sich immer wieder vorbildlich. Ab Mitte der zweiten Halbzeit zog es Tingelhoff genervt immer mehr auf die Außenbahn. Doch auch hier kam sie sich gegen Sophie Wehmeyer kaum zur Geltung. In der 60. Minute musste SWE-Keeperin Nici Pezena das erste Mal richtig eingreifen. Einen Distanzschuss parierte sie sehr gut. In der 70. Minute war sie dann aber bei Wünnemanns Kopfball zum 1:0 nach einer Ecke für Amelsbüren chancenlos.

Doch die Escher Antwort ließ nur fünf Minuten auf sich warten. Steinriede bediente Ahlers, die sich nicht zweimal bitten ließ und zum 1:1 einschob (75.). Die letzte Großchance im Spiel besaß wiederum Ahlers in der

84. Minute. Doch ihren Freistoß fischte die Amelbürener Keeperin aus dem Giebel.

Mit der gerechten Punkteteilung konnten am Ende alle leben. Am kommenden Sonntag um 11 Uhr (Treffen 09:45 Uhr) empfängt SWE zuhause das Team des FC Gievenbeck. Nach dem 0:7 im Hinspiel gilt es hier noch etwas gerade zu rücken.

31.01.2019 Vorbereitung durcheinandergewirbelt / Team hinter dem Team macht weiter

Die Bezirksligafußballfrauen von SW Esch mussten nach dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaften ihren Vorbereitungsplan anpassen. Aber natürlich sorgt das Winterwetter immer wieder für kleine Änderungen. Nach Einheiten in der Halle und beim Spinning geht es am Samstagnachmittag das erste Mal wieder auf den Platz – wenn das Wetter mitspielt. Die Frauen bestreiten um 14:30 Uhr ein Trainingsspiel gegen die Escher B-Jugend. In der kommenden Woche stehen neben zwei Trainingseinheiten ein weiterer Test bei Eintracht Neuenkirchen an (19 Uhr Anstoß) an. Am Samstag, 9.2. ab 10:30 Uhr nehmen die Escher Frauen als Hallenkreismeister dann an der Vorrunde des FLVW- Hallencups teil. Bereits eine Woche später geht es auch schon zum Liga- Nachholspiel zu GW Amelsbüren (16 Uhr Anstoß).

Im Rahmen des vereinsinternen Turniers verlängerten der 1. Vorsitzende Michael Bestgen und Seniorenobmann Egon Terheyden mit Frauentrainer Karsten Bertke dessen Engagement um ein weiteres Jahr (Bericht IVZ vom 21.1.). Mit Bertkes Co- Trainer Paul-Simon Eckeler hat der Verein ebenfalls bezüglich einer Verlängerung Kontakt gehabt. Auch Eckeler wird sich weiter bei den Frauen engagieren. Mit Torwarttrainerin Britta Helmig und den beiden Betreuerinnen Theresa Dierkes und Nele Audick hatten Eckeler und Bertke bereits gesprochen. Auch Sie werden in der kommenden Saison an Bord bleiben. So bleibt das Team hinter dem Team unverändert und ist auch in der Saison 2019/2020 am Haarweg für die Frauen von SW Esch zuständig.

16.12.2018 Letztes Spiel 2018 vom Schnee verweht

Die Bezirksligafußballfrauen von SW Esch mussten nach dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaften ihren Vorbereitungsplan anpassen. Aber natürlich sorgt das Winterwetter immer wieder für kleine Änderungen. Nach Einheiten in der Halle und beim Spinning geht es am Samstagnachmittag das erste Mal wieder auf den Platz – wenn das Wetter mitspielt. Die Frauen bestreiten um 14:30 Uhr ein Trainingsspiel gegen die Escher B-Jugend. In der kommenden Woche stehen neben zwei Trainingseinheiten ein weiterer Test bei Eintracht Neuenkirchen an (19 Uhr Anstoß) an. Am Samstag, 9.2. ab 10:30 Uhr nehmen die Escher Frauen als Hallenkreismeister dann an der Vorrunde des FLVW- Hallencups teil. Bereits eine Woche später geht es auch schon zum Liga- Nachholspiel zu GW Amelsbüren (16 Uhr Anstoß).

Im Rahmen des vereinsinternen Turniers verlängerten der 1. Vorsitzende Michael Bestgen und Seniorenobmann Egon Terheyden mit Frauentrainer Karsten Bertke dessen Engagement um ein weiteres Jahr (Bericht IVZ vom 21.1.). Mit Bertkes Co- Trainer Paul-Simon Eckeler hat der Verein ebenfalls bezüglich einer Verlängerung Kontakt gehabt. Auch Eckeler wird sich weiter bei den Frauen engagieren. Mit Torwarttrainerin Britta Helmig und den beiden Betreuerinnen Theresa Dierkes und Nele Audick hatten Eckeler und Bertke bereits gesprochen. Auch Sie werden in der kommenden Saison an Bord bleiben. So bleibt das Team hinter dem Team unverändert und ist auch in der Saison 2019/2020 am Haarweg für die Frauen von SW Esch zuständig.

Nix war`s mit dem Rückrundenauftakt der Bezirksligafrauen von SW Esch am gestrigen Sonntag bei GW Amelsbüren. Der verschneite Platz ließ eine Austragung nicht zu. Die Partie wird, nach aktueller Planung, am 10.2.2019 nachgeholt.

Bis dahin will sich das Frauenteam personell wieder breiter aufgestellt haben. „Wir hoffen sehr, dass die Langzeitverletzten im neuen Jahr wieder ins Training einsteigen können, damit wir die Rückrundenspiele möglichst immer mit einer entsprechenden Zahl von Ergänzungsspielerinnen absolvieren können. Da waren wir in der Hinrunde manches Mal schon knapp aufgestellt.“, so SWE Coach Karsten Bertke.

Anja Dierkes, Sarah Helmig und Torhüterin Kristina Hoppauf könnten schon Anfang Januar wieder ins Lauftraining einsteigen. Vielleicht hat Nina Barnekow bis dahin auch ihre Erkrankung überwunden. Bei Jeanette Meiners könnte es noch etwas dauern. Ebenso werden Janine Dinda und Kirsten Kassling wohl noch länger nicht kicken können. Eileen Langelange bleibt Stand-by-Spielerin. Nur Meiken Jäschke musste nach ihrer schweren Verletzung im Pokalspiel bei Westfalia Hopsten leider endgültig ihre Fußballschuhe an den Nagel hängen.

Neu dazu kommen wird von Stella Bevergern Pia Bergfeld.

Sehr positiv beurteilte Bertke die Zusammenarbeit mit seinem Co Paul-Simon Eckeler, der Torwarttrainerin Britta Helmig, sowie den Betreuerinnen Nele Audick und Theresa Dierkes. „Da kann man sich 100% drauf verlassen.“, so Bertke.

Nach den Feiertagen steht am 29.12. ab 10 Uhr in der Halle Ost in Ibbenbüren das erste Hallenturnier an. Es folgt der Auftritt am 5.1. ab 13 Uhr beim Turnier vom SC Spelle-Venhaus. Am 12.1. geht es in die Soccerhalle Greven, ehe am 19.1. beim vereinsinternen Turnier der letzte Hallenauftritt ansteht.

Ab dem 24.1. geht es zur Rückrundenvorbereitung zurück aufs Feld. „Wir werden aber gegebenenfalls mit Laufeinheiten schon eher wieder starten. Das hängt natürlich auch ein bisschen vom Wetter ab.“, so Bertke.

Das Trainer und Betreuerteam wünscht allen Spielerinnen und deren Familien, sowie allen Unterstützern des Teams schon jetzt Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Jahr 2019.

9.12.2018 Letztes Hinrundenspiel als Sinnbild der bisherigen Saison

Im Bezirksligafrauenspiel zwischen RW Alverskirchen und SW Esch laufen die letzten Sekunden der insgesamt siebenminütigen Nachspielzeit. Noch einmal fliegt ein Alverskirchener Eckball in den SWE- Strafraum. Noch einmal riskiert Nici Pezena im Escher Tor Kopf und Kragen, bekommt sogar noch einen Fuß ins Gesicht. Den Ball gibt sie aber nicht mehr her. Dann der Schlusspfiff. Die Escher Kickerinnen liegen sich in den Armen und feiern ihren 3:2- Lastminutesieg.

Nicht einmal 8 Minuten ist es her, da führen die Rot-Weißen Hausherrinnen noch mit 2:1. „Wir verteidigen gut, haben eins, zwei Konterchancen. Und dann läuft es, wie in vielen Saisonspielen der Hinrunde: Du bekommst zwei unmögliche Dinger, die Du eigentlich gar nicht verteidigen kannst.“, so SWE-Coach Karsten Bertke.

In der 25. Minute schießt Steffi Ahlers nach einem feinen Pass von Janine Tietmeyer SWE mit 1:0 in Front. In der 37. Minute kann Jana Pentrup auf 2:0 stellen, scheitert aber an der Alverskirchener Keeperin. Dann die Nachspielzeit der ersten Hälfte. Mit einer Bogenlampe aus 40. Metern, die genau hinter Pezena ins Tor fällt, gleicht RWA zum 1:1 aus. Nach der Pause passiert lange nicht viel. Allerdings hat SWE nicht mehr viel nach vorne anzubieten, die Abwehr steht aber sicher. Dann gibt es in der 76. Minute einen Freistoß aus 35. Metern. Und wieder fällt der Ball zum 2:1 für RWA wie ein Stein in den Torwinkel. Kurze Zeit später bleit eine Alverskirchenerin im Rasen hängen. Es muss sogar der Rettungswagen kommen. Die Zwangspause nutzen die Escher, um noch offensiver aufzustellen. Hinterher sieht Bertke die Absprachen mit seinem Co Paul-Simon Eckeler und zwei, drei Führungsspielerinnen als Schlüssel zum Erfolg. Linksverteidigerin Lissy Richter geht in die Spitze, Ahlers lässt sich etwas fallen. Dazu besetzt Jana Pentrup die linke Mittelfeldseite, Denise Schortz bleibt nun die einzige 6. Als es weiter geht, ist SWE plötzlich wieder voll im Spiel. Überrascht, versucht RWA hektisch den Sieg zu retten - vergeblich. 89. Minute: Tietmeyer steckt auf Ahlers. Richter reißt eine Lücke durch die Ahlers schlüpft, um dann cool zum 2:2 einzuschieben.  „Da wollte ich wieder defensiver umstellen, aber Paul-Simon sagte nur, dass nun wir mal einfach das Momentum nutzen.“, so Bertke. Und so kam es. 90+4: Tietmeyer schickt Pentrup über links. Diese scheitert an der Heimkeeperin. Aus dem Hintergrund taucht aber Ahlers auf und drückt den Ball zum Siegtreffer über die Linie – 3:2. Und dabei blieb es.

Am nächsten Sonntag geht es zum letzten Spiel 2018. Zum Rückrundenauftakt kickt SWE bei GW Amelsbüren. Anstoß ist um 14:30 Uhr (Treffen: 12:15 Uhr am Sportheim).

2.12.2018 Sieg mit Turbostart

„Unglaublich!“, entfuhr es dem Escher Frauencoach Karsten Bertke bei dem Spiel seiner Kickerinnen gegen den Tabellendritten Wacker Mecklenbeck schon nach 8 Minuten. Bis dahin führte SWE nämlich schon mit 3:0!

Auf dem schwer zu bespielenden Rasenplatz legten seine Akteurinnen los, wie die Feuerwehr. Erste Minute: Anstoß Mecklenbeck. Die Escher Offensive stellt geschickt die Räume zu. Einen Fehlpass ergattert Maria Nickel. Der erste Schussversuch wird abgeblockt, den zweiten setzt Nickel knallhart in den Winkel – 1:0. 6. Minute: Sarieka Steinriede bringt Nickel halbrechts in Position, diese schlenzt den Ball diagonal auf Steffi Ahlers, die den Ball an der Wacker-Keeperin vorbei einschiebt – 2:0. 8. Minute: Wieder haben die Gäste aus Mecklenbeck Problem den Ball aus der eigenen Deckung zu spielen. Ahlers setzt nach, die Verteidigerin bleibt im Boden hängen, und Ahlers eisekalt vor dem Tor – 3:0. 15. Minute: Schrecksekunde für SWE: Nach einem Foul im Strafraum gibt es Strafstoß für Mecklenbeck. Diesen schießt die Wacker-Kickerin aber links am Tor vorbei.

Danach beruhigt sich das Spiel etwas. Man merkt Mecklenbeck an, dass die junge, hungrige Mannschaft fußballerisch sehr gut ausgebildet ist. Aber die SWE- Defensive hält mit allem dagegen. Dann die nächste Escher Großchance. Schnörkellos schickt Steinriede Denise Schortz auf der rechten Seite. Schortz schaut, passt in die Mitte zu Nickel, deren Schuss aber wird von der Mecklenbecker Torhüterin gehalten. 30. Minute: Abstoß für Mecklenbeck. Ahlers orientiert sich instinktiv in die Mitte. Sie kann den Ball abfangen und trifft zum 4:0 – ein lupenreiner Hattrick. 34. Minute: Wieder eine herrliche Kombination. Diesmal taucht Steinriede frei vor dem Mecklenbecker Kasten auf. Ihr Pfosten klatscht an den Pfosten. Nickel reagiert am schnellsten und locht zum 5:0 ein.

„Nach der Pause hat Mecklenbeck zunächst noch einmal alles versucht. Die zwei halben Torchancen hat unsere Keeperin Nici Penzena abwehren können. Den Rest hat unsere Defensive abgeräumt.“, so ein hoch zufriedener Bertke nach dem Schlusspfiff.

Im letzten Hinrundenspiel geht es am kommenden Sonntag zu RW Alverskirchen. Anstoß ist um 12:30 Uhr, Abfahrt ist um 10:15 Uhr.

18.11.2018 1:10 in Horstmar

Mit 1:10 unterlagen die Escher Bezirksligafrauen am Sonntagnachmittag beim starken Aufsteiger SG Horstmar/Leer. „Spielerisch, vom Tempo und vor allem von der Effektivität vor dem Tor war Horstmar mit das Beste, wogegen wir bisher gespielt haben.“, so SWE- Coach Karsten Bertke.

Seinen Torfrauen machte Bertke indes keinen Vorwurf: „Ich rechne es Maria Nickel und Theresa Remmers hoch an, dass sie sich in den Dienst der Mannschaft gestellt haben, und sich die Position teilten.“, erklärte Bertke. Nici Pezena (Arbeit) und Kristina Hoppauf (Langzeitverletzt) standen nicht zur Verfügung. Insgesamt fiel das Ergebnis aber sicherlich um zwei, drei Tore zu hoch aus. Das Escher Team reiste mit gerade einmal 13 Spielerinnen in den Kreis Steinfurt. Eileen Langelage, die eigentlich aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr kickt, setzte sich auf die Bank, Remmers machte ihr erstes Saisonspiel nach nur einer Trainingseinheit.

Den Escher Treffer kurz vor Schluss erzielte Steffi Ahlers per Abstauberkopfball. Zuvor hatte Nickel den Ball per Freistoß aus 30 Metern an die Latte geschossen.

Bertke wollte das Ergebnis nicht überbewerten: „Wenn ich sehe, dass in der Regionalliga der 2. gegen den 8. mit 15:3 gewinnt, und der 8. immerhin 1. FC Köln 2 heißt, weiß man, dass es mal so ein deutliches Spiel gibt.“

Am kommenden Sonntag ist wegen Totensonntag kein Spiel. Am 1.12. steigt das letzte Heimspiel im Jahr 2018 gegen Wacker Mecklenbeck 2 (Treff 09:45 Uhr, Anstoß 11 Uhr).

11.11.2018 Klares 4:1 gegen Borussia Emsdetten 2

Am Sonntagmittag sammelte die Frauenmannschaft von SW Esch wieder drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt gegen den Konkurrenten Borussia Emsdetten 2 ein. Mit 4:1 gewann das Team von Kapitänin Sarieka Steinriede souverän.

Bereits in der 3. Minute hatte Maria Nickel Pech, als ein Schuss von ihr gerade so noch von Borussias Keeperin an den Pfosten gelenkt wurde. Esch bestimmte das Spiel hatte bei einem Schuss von Borussia 2 in der 12 Minute aber Glück, der knapp am Pfosten vorbei strich.

In der 25. Minute brachte Steffi Ahlers ihre Farben mit 1:0 in Führung. Ein Anspiel von Nickel nahm sie auf, scheiterte im ersten Versuch zwar am Pfosten, reagierte dann aber am schnellsten und netzte ein. Sieben Minuten später erzielte sie das 2:0. Steinriede passte auf Nickel, die den Ball mit der Hacke auf Ahlers durchsteckte. Alleine vor dem Tor schob Ahlers den Ball überlegt in die untere linke Ecke.

Nach der Pause kam Borussia 2 mit Dampf zurück ins Spiel. Doch Spielmacherin Ines Reinicke hatte mit Jana Pentrup eine unbarmherzige Escher Verteidigerin. „Reinicke kam kaum zur Entfaltung. Die war nach einigen Aktionen total genervt, dass Jana sie so abgekocht hat.“, so SWE Coach Karsten Bertke. In der 59. Minute war Reinicke dann doch einmal Pentrup entwischt. Den Schuss meisterte Eschs Keeperin Nici Penzena aber mit Bravour. Auch einen hohen Abschluss boxte Pezena aus dem bedrohten Eck (63.). Danach machte die Escher Abwehr wieder den Laden dicht.

In der 68. Minute bediente sich das Escher Sturmduo einmal anders herum. Mit einem klugen Diagonalpass setzte Ahlers Nickel in Szene, die den Ball aus 20 Metern volley über die Borussen- Keeperin zum 3:0 ins Netz wuchtete. Den Escher Abschluss setzte dann Ahlers, die resolut drei Gegenspielerinnen stehen ließ und trocken zum 4:0 abschloss. Das 1:4 nach einer Ecke (77.) war am Ende nur Ergebniskosmetik. Laut Bertke waren eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine hohe Effektivität die Schlüssel zum Sieg.

Am nächsten Sonntag geht es für die Escher Frauen zum starken Aufsteiger nach Horstmar. Anstoß ist um 15 Uhr (Treffen: 13 Uhr am Sportheim).

4.11.2018 Achterbahnfahrt geht weiter

Letzte Woche den Tabellenführer geschlagen, dieses Woche gegen einen Abstiegsmitkonkurrenten verloren. Die emotionale Achterbahnfahrt des Escher Frauenbezirksligateams geht weiter. Am Sonntagmittag hieß es nach 90 intensiven Minuten 1:2 aus Escher Sicht beim SV Langenhorst- Wellbergen.

Langenhorst investierte viel, hatte ein optisches Übergewicht. Doch in der Anfangsphase vergab SWE zwei gute Einschussmöglichkeiten. In der 24. Minuten brachte Steffi Ahlers die Escher dann aber doch in Führung. Maria Nickel chipte den Ball über die Langenhorster Verteidigung. Ahlers nahm den Ball an und traf aus 11 Metern. Bis zur Pause rannte Langenhorst immer wieder an, die Escher Defensive hielt aber.

Nach dem Seitenwechsel drehte Langenhorst dann das Spiel mit einem Doppelschlag. Die Escherinnen bekamen den Ball nicht aus dem eigenen Sechzehnmeterraum und nach einem klugen Anspiel stand eine Heimstürmerin plötzlich alleine vor SWE- Keeperin Nici Pezena und glich zum 1:1 aus (47.). Nach dem Escher Wiederanstoß stürmten alle Langenhorsterinnen nach vorne, und konnten den Ball prompt erobern. Gegen den 25- Meter Sonntagschuss in den Winkel war Pezena machtlos – 1:2 (48.).

Doch Esch zeigte Moral gab nicht auf und hatte in der 51. Minute die riesen Chancen zum Ausgleich, als Steffi Ahlers alleine auf das Langenhorster Tor zulief, aber knapp vorbei zielte.

Anschließend probierte Esch alles, doch die Langenhorster Verteidigung hielt bis zum Schlusspfiff. Für SWE- Coach Karsten Bertke war die Sache klar: „Uns fehlt in dieser Saison die Konstanz. Das Potential ist bei uns vorhanden, wir brauchen uns vor keinem Team in der Liga verstecken.“ Klar sei aber auch, dass sich nach einem Drittel der Saison abzeichnet, dass es für die Escher Frauen in der zweiten Bezirksligasaison um den Klassenerhalt geht. Und da muss das Kollektiv zusammenhalten, nicht einzelne Spielerinnen in Frage gestellt werden, auch wenn im Moment nicht alles läuft.

Bereits am nächsten Sonntag können die Escherinnen wieder einen Schritt nach vorne tun. Im heimischen Stadion am Haarweg empfangen die Escher Frauen mit Borussia Emsdetten 2 einen direkten Konkurrenten um den Ligaverbleib. Anstoß ist um 11 Uhr (Treff 09:45 Uhr).

28.10.2018 SWE überrascht den Tabellenführer

Die emotionale Berg- und Talfahrt des Escher Bezirksligafrauenteams geht weiter. Nach den zwei unnötigen Niederlagen in Wolbeck und im Pokal in Hosten unter der Woche, zeigte SWE am Sonntagmorgen im Bezirksligapunktespiel gegen den bis dahin Tabellenführer TuS Altenberge wieder sein positives Gesicht.

„Heute haben sich die Mädels mal endlich wieder belohnt. Insbesondere die Moral war schon phänomenal.“, so ein glücklicher Coach Karsten Bertke.

Insgesamt erlebten die Zuschauer am Haarweg ein recht chancenarmes Spiel. SWE stand tiefer als zuletzt und ließ Altenberge kommen, um dann immer wieder feine Nadelstiche zu setzen. Mit der ersten richtig gefährlichen Aktion ging Altenberge aber dann doch per Kopf in Führung (25.). Fast im Gegenzug scheiterte Maria Nickel an der sehr guten Altenberger Keeperin.

Nach dem Wechsel dasselbe Bild: ruhig und geduldig ließ Esch den TuS anrennen. Nennenswerte Chancen ergaben sich weiter nur wenige. Den ersten gelungenen Escher Spielzug nutzte Steffi Ahlers zum 1:1- Ausgleich. Kurz hinter der Mittellinie wurde sie angespielt und marschierte Richtung Altenbergener Tor. Nickel zog nach rechts und machte so den Weg frei. So schob Ahlers den Ball an der Torhüterin vorbei (50.). In der 63. Minute der nächste Nackenschlag: einen langen Ball klärte die Escher Verteidigung nach außen. Von da nahm eine Altenbergenerin Maß und schlenzte den Ball ins lange Eck zum 1:2. Und auch dieses Mal blieben die Escherinnen ruhig und warteten auf ihre Chance. In der Schlussphase (81., 87.) sorgte Ahlers mit ihren Treffern zwei und drei für die Entscheidung zugunsten von SWE. Erst verwandelte sie ein Anspiel in den Strafraum zum 2:2. Altenberge protestierte, wollte ein Foulspiel zuvor von Nickel gesehen haben. Eine 50-50 Entscheidung, so Bertke. Dann wurde Sarieka Steinriede auf der linken Seite geschickt. Sie zwang ihre Gegenspielerin, den Ball ins Seitenaus zu spielen. Blitzschnell warf Steinriede den Ball auf Ahlers, die den Ball annahm und an der herausstürzenden Torhüterin zum umjubelten 3:2- Siegtor einnetzte.

Am kommen Sonntag spielt SWE um 12:30 Uhr bei der Spvg Langenhorst-Wellbergen. Abfahrt ist um 10:30 Uhr vom Sportheim.

24.10.2018 Ein Abend zum vergessen

Am Mittwochabend unterlagen die Frauen von SW Esch im Kreispokalviertelfinale gegen Ligarivale Westfalia Hopsten am Ende mit 3:4. Für SWE Coach Karsten Bertke und seinen Co Paul Simon Eckeler war das Ergebnis zweitrangig, verletzten sich die Escherinnen Meiken Jäschken und Torhüterin Kristina Hoppauf schwer. "Sicherlich hätten wir das Spiel für uns entscheiden können, viel wichtiger ist aber, dass Meiken und Hoppi schnell wieder auf die Beine kommen.", so Bertke.

Nach der Escher Führung durch Maria Nickel schon in Minute 5. kontrollierte SWE die Partie, bis Jäschken mit einer schweren Knieverletzung vom Feld musste. Die anschließende Ungeordnetheit und den kleinen Schock nutzte Hopsten zum 1:1 (32.). Doch Steffi Ahlers brachte ihre Farben mit dem Pausenpfiff erneut in Führung (45.+2).

Nach der Pause hatte Esch das Spiel im Griff, das 3:1 lag in der Luft. Doch zwei individuelle Abwehrschnitzer luden Hopsten zur 3:2-Führung ein (65.,67.). Und es kam noch dicker für SWE: einen Hopstener Steilpass klärte SWE Keeperin Hoppauf glänzend mit einer Fussabwehr, zog sich aber dabei eine schwere Knöchelverletzung zu. Ersatzkeeperin Britta Helmig kam und konnte nach einem Missverständniss nur Sekunden nach Fortzetzung der Partie den Ball nach dem 2:4 aus dem Netz holen. Esch warf alles nach vorne, nur Nickel konnte aber noch zum 3:4 verkürzen.

Am Sonntag um 11 Uhr erwarten die Escherinnen im nächsten Ligaheimspiel den Tabellenführer TuS Altenberge (Treff 10 Uhr).

21.10.2018 Bestes Saisonspiel – und doch keine Punkte

Etwas ungläubig schaute man sich im Escher Lager der Bezirksligafußballfrauen nach dem Schlusspfiff beim Tabellenzweiten VfL Wolbeck am Sonntagabend an: Nach dem besten Saisonspiel bisher hieß es am Ende 2:3 aus Escher Sicht.

„Man könnte heute etliche Fußballerweißheiten bemühen: wer vorne die Chancen nicht macht, und so weiter. Die Mädels haben Wolbeck in Grund und Boden gespielt, sich aber leider für eine überragende Leistung nicht belohnt.“, so der Escher Coach Karsten Bertke.

Bereits nach 20 Sekunden hatten die Schwarz-Weißen das erste Mal den Torschrei auf den Lippen, Steffi Ahlers war wunderschön freigespielt worden, doch ihr Abschluss verfehlte das Wolbecker Tor um Zentimeter. Und so ging es weiter. Angriff auf Angriff rollte auf das Wolbecker Tor. In der 25. Minute kam Wolbeck das erste Mal gefährlich vor das Escher Tor und traf prompt zum 1:0. Fast im Gegenzug schob Maria Nickel den Ball an der Wolbecker Keeperin vorbei, doch vom Innenpfosten tanzte der Ball auf der Torlinie und wurde dann geklärt. Weitere Chancen ließ Esch verstreichen und musste mit dem zweiten Wolbecker Torschuss das 0:2 hinnehmen (38.) Im Gegenzug wurde Ahlers kurz vor dem Strafraum gelegt. Sarieka Steinriede nutze die Chance endlich und traf mit einem satten Schuss über die Mauer in den Winkel zum 1:2 (40.). Nach der Pause dasselbe Bild. Angriff um Angriff rollte auf das Wolbecker Tor. In der 59. Minute wurde Steinriede auf der linken Seite in Szene gesetzt. Mustergültig legte sie auf Nickel zurück, die den Ball über die Linie zum2:2 drückte. Und wieder hatte Esch gute Möglichkeiten zur Führung – und wurde wieder bestraft. Bei einem langen Ball unterlief der Escher Abwehr ein Foulspiel. Den fälligen Elfmeter hätte SWE-Keeperin Nici Pezena fast gefischt, so hieß es aber 2:3 (81.)

„Danach hätten wir noch drei Tore schießen müssen, alleine die Kugel wollte nicht ins Netz.“, so ein etwas konsternierter Bertke. Die dickste Chance hatte Steinriede: doch auch ihr wunderbar gegen die Laufrichtung der Keeperin gespielter Ball klatschte gegen den Innenpfosten und rollte über die Linie wieder ins Feld. Bertkes Fazit war schnell klar: abhaken und weiter machen.

Schon am Mittwochabend um 19:30 Uhr wartet das nächste Spiel. Dann geht es im Pokalviertelfinale zu Ligakonkurrent Westfalia Hopsten. Treff ist um 18:10 Uhr am Escher Sportheim.

14.10.2018 Überzeugender Sieg gegen Hauenhorst 2           

Die Freude war am Sonntagmittag bei den Fußballfrauen von SW Esch groß: Nach einer überzeugenden Vorstellung schlugen sie in der Bezirksliga die Zweitvertretung von SVG Hauenhorst hochverdient mit 4:0.

Nach einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte, in denen beide Mannschaften keine großen Tormöglichkeiten verbuchten, brachte Sarieka Steinriede die Escher Farben mit dem ersten Angriff der zweiten Hälfte mit 1:0 in Front (48.). Maria Nickel legte ihr den Ball in den Lauf, Steinriede vollendete trocken ins lange Eck.

Im Gegensatz zur letzten Woche machten die Escherinnen diesmal aber innerhalb von acht Minuten den Deckel drauf (68., 77., 77.). Nickel erzielte dabei ein Doppelpack. Zunächst tankte sie sich gegen zwei Abwehrspielrinnen durch und schob zum 2:0 ein. Dann nutzte sie ein Anspiel von Steffi Ahlers und versenkte den Ball eiskalt an der herauseilenden Hauenhorster Keeperin vorbei zum 3:0.

Den Schlusspunkt setzte Ahlers, die nach einer Ecke der Gäste einen Konter zum 4:0 vollendete.

„Der Schlüssel heute war neben der Effektivität im Abschluss aber auch eine engagierte Verteidigung. Weder bei Ecken noch aus dem Spiel heraus haben wir heute etwas zugelassen.“, so ein zufriedener Escher Coach Karsten Bertke.

Am kommenden Wochenende reisen die Escher Frauen zum Tabellenzweiten nach Wolbeck. Anstoß ist um 13 Uhr, Treffen um 11 Uhr am Sportheim.

7.10.2018 Erster Dreier eingetütet – aber wie

Das war am Sonntagmittag in der Bezirksligapartie zwischen dem gastgebenden Vorwärts Epe und den Escher Frauen keine leichte Kost. Am Ende aber, und das ist aus Escher Sicht entscheidend, fuhren die Escherinnen mit dem 2:1- Sieg den ersten Saisondreier ein.

Als fix und fertig bezeichnete sich der Escher-Coach Karsten Bertke nach der Partie: „Eigentlich musst du 5:1 führen, ehe Epe in der zweiten Halbzeit überhaupt mal auf Tor schießt, und am Ende musst du mit zwei Elfmetern gegen dich froh sein, nicht 2:3 verloren zu haben.“ Er und sein Co Paul Eckeler freuten sich aber umso mehr, dass sich die Escherinnen für ihren couragierten Auftritt mit drei Punkten belohnten.

In der 20. Minute ging Esch das erste Mal in dieser Saison mit 1:0 in Führung. Leonie Richter hatte Maria Nickel den Ball auf die Außenbahn gelegt. Diese passte auf Steffi Ahlers, die satt ins lange Eck traf. Nach der Führung ließen die Escherinnen etwas nach. In der 30. Minute musste Esch nach einer schlecht verteidigten Ecke das 1:1 hinnehmen und hatte Glück, dass Keeperin Nici Penzena zweimal in höchster Not die Eper Führung vereitelte.

Nach der Pause dann spielte Esch groß auf. Der Ball lief sauber durch die Reihen. In der 62. Minute nutzte Ahlers ein Nickel- Anspiel erneut zur Escher 2:1- Führung. Danach hätten Ahlers und Nickel die Entscheidung herbeiführen können oder müssen. Doch stand entweder die Eper Keeperin im Weg oder zweimal der Torpfosten. So setzte Epe in den letzten 20 Minuten alles auf eine Karte und drängte Esch tief in die eigene Hälfte. „Von außen wirkte es etwas fahrig, aber richtig dicke Tormöglichkeiten hatte Epe eigentlich nicht.“, so Bertke. Dann nahm das Drama seinen Lauf. In der 83. Minute bekam Epe einen Handelfmeter zugesprochen, doch die Heimstürmerin setzte den Ball in den Eper Himmel. Epe versuchte weiter alles, Esch verteidigte die Führung mit Frau und Maus. Dann die Nachspielzeit. Und wieder zeigte der Schiedsrichter auf den Escher Elfmeterpunkt. Diesmal nach einem Foulspiel. Doch Epe hatte die Rechnung ohne Nici Penzena gemacht. Mit einem Reflex kratzte sie den gut geschossenen Ball aus dem linken unteren Toreck. So blieb es bei drei Punkten für SWE.

Am nächsten Sonntag um 11 Uhr (Treff 10 Uhr) empfängt Esch die Mannschaft von Germania Hauenhorst 2.

30.09.2018 Zweiter Punkt im fünften Spiel 

Am Samstagnachmittag gelang der Frauenmannschaft von SW Esch der zweite Punktgewinn im fünften Spiel der jungen Bezirksligasaison. Im Kreisderby gegen Westfalia Hopsten wäre auch ein Sieg drin gewesen. SWE- Trainer Karsten Bertke sah es optimistisch: „Ich sehe das Glas halbvoll, auch wenn unsere Chancenverwertung nicht optimal war. Häufig bekommst du hinten noch einen, wenn du vorne nicht den Sack zumachst.“ Imponiert hat Bertke und seinem Co Paul Eckeler, dass ihre Kickerinnen bis zum Ende alles versucht haben, doch noch den Siegtreffer zu erzielen.

Bereits in der zweiten Minute hatte Maria Nickel die Escher Führung auf den Fuß. Westfalias Keeperin kratzte den Ball aber irgendwie noch von der Linie. In der Rückwärtsbewegung war die Escher Verteidigung nur einmal unaufmerksam – und Hopsten effektiv. So stand es nach sieben Minuten 0:1 aus Escher Sicht.

Esch schüttelte sich kurz und schon in der 14. Minute erzielte Steffi Ahlers auf Zuspiel von Maria Nickel den Ausgleich zum 1:1 (- Endstand).

Fortan kannte das Spiel nur ein Muster: Hopsten drosch den Ball unentwegt über 75 Minuten nach vorne, in der Hoffnung, irgendwie noch ein Tor zu erzielen. Doch die Escher Verteidigung hielt glänzend dagegen und ließ keinen weiteren Treffer zu. Esch setzte auf eine spielerische Lösung und hatte durch Nickel, Ahlers und Sarieke Steinriede beste Chancen auf den Siegtreffer. Allein gelingen wollte dieser nicht.

„Da kann man sich kurz ärgern, aber den nun eingeschlagenen Weg werden wir versuchen konsequent weiter zu gehen und unser Abschlussglück im nächsten Spiel weiter erzwingen.“, so Bertke. Am kommenden Sonntag geht es zu Vorwärts Epe (Anstoß 13 Uhr; Treffen 11 Uhr am Sportheim).

25.9.2018 SW Esch kann noch gewinnen

Am Dienstagabend setzten sich die Bezirksligafrauen von SW Esch beim Kreisligisten Brukteria Dreierwalde glatt mit 8:0 in der 1. Kreispokalrunde durch. Danach war die Erleichterung nach dem missglückten Saisonstart in der Bezirksliga greifbar.

„Man merkte förmlich den Druck in den ersten 20 Minuten, bis das erste Tor viel.“, so SWE-Coach Karsten Bertke. Steffi Ahlers brachte die Escherinnen vor dem Pausentee mit 2:0 in Front (18., 25.). Direkt nach der Pause erhöhte Sarieka Steinriede, die ihr Comeback über die volle Spielzeit nach einem halben Jahr verletzungsbedingter Spielpause gab, auf 3:0 (52.).

In der zweiten Halbzeit ließ Esch nach hinten weiterhin nichts zu. Im Vorwärtsgang spielten sich die Escher immer weiter frei. Maria Nickel traf insgesamt noch viermal (67., 75., 76., 79.). In der 78. Minute traf noch einmal Ahlers.

Bertke hofft nun, dass am Samstag um 14 Uhr (Treff 13 Uhr) im heimischen Sportpark im Kreisderby gegen Westfalia Hopsten auch endlich in der Meisterschaft wieder etwas zählbares auf die Escher Punkteseite kommt.

16.9.2018; Ein bisschen wie das Schalke 04 der Bezirksliga 

Es will einfach nicht klappen mit einem Sieg. Auch im vierten Saisonspiel im Kreisderby gegen den TuS Recke mussten die Escher Bezirksligafrauen in eine 0:2- Niederlage einwilligen. Was das mit dem FC Schalke 04 zu tun hat? Auch diese spielen in der Bundesliga nicht schlecht, allein die Durchschlagskraft fehlt. Und nebenbei eben auch die Punkte.

Das Escher Pech der vergangenen Spieltage setzte sich schon vor dem Anpfiff fort. Judith Blanc musste beim Aufwärmen aufgrund einer Oberschenkelverletzung passen. So musste Denise Schortz von der Sechs in die Innenverteidigung, Leonie Richter von der linken Außenbahn auf die Sechs. Und ehe sich die neuformierte Aufstellung gesammelt hatte, stand es schon 0:1 (2.). Eine Reckerin nahm aus 20 Metern frei vor dem Tor maß und traf.

Die Escher Fußballfrauen schüttelten sich einmal und kamen immer besser ins Spiel, ohne sich allerdings die ganz großen Torchancen zu erspielen. Nach 15. Minuten dann der nächste Nackenschlag: Schortz schied mit einer Knöchelverletzung aus. SWE-Coach Bertke musste die Innenverteidigung erneut umstellen. Kurz vor der Pause konnten die Escherinnen einen zurückprallenden zweiten Ball nicht verteidigen und Recke ging mit 2:0 in Führung (44.).

Nach der Pause war den Escher Frauen anzumerken, dass sie ähnlich wie in der Vorwoche gegen Nordwalde alles versuchten. Steffi Ahlers scheiterte erst aus 15 Metern knapp mit einem Schuss (56.), dann strich ein Freistoß von ihr nur knapp am linken Pfosten vorbei (77.). So blieb es bei der 0:2 Niederlage.

SWE- Coach Karsten Bertke fühlt sich an sein letztes B-Jugendjahr erinnert. „Da hatten wir auch einige Verletzte zu Saisonbeginn, verloren die ersten sechs Spiele. Am Ende haben wir aber noch einen ordentlichen 8. Platz erreicht.“, sieht Bertke noch lange nicht schwarz.

Das nun folgende spielfreie Wochenende kommt Bertke genau recht, um sich neu zu sortieren. Es folgt am Donnerstag, dem 27.9. um 19:30 Uhr das Spiel der ersten Kreispokalrunde beim Kreisligisten Brukteria Dreierwalde, ehe es am Samstag dem 29.9. um 14 Uhr im Escher Sportpark zum nächsten Kreisderby gegen Westfalia Hopsten kommt.

9.9.2018; Zweite Niederlage im dritten Spiel

Nach dem 1:2 ihres Frauenteams gegen den 1. FC Nordwalde am Sonntagmorgen mussten sich Trainer Karsten Bertke und sein Co Paul Eckeler erst einmal sammeln. „Das Momentum ist im Moment gegen uns, um mal eine alte Fußballerweißheit zu bemühen.“, so Bertke.

Wie im letzten Spiel gegen Gievenbeck gerieten die Escher Frauen wieder in Rückstand. Dabei hätte Esch zu diesem Zeitpunkt schon 2:0 führen können, vielleicht müssen. Zunächst scheiterte Steffi Ahlers frei vor dem Tor an der Norwalder Keeperin (8.), dann schaffte es Leonie Richter eben so frei nicht, den Ball an der Gästekeeperin vorbei zu bringen (21.). In der 31. Minute rutsche die Norwalder Angreiferin Anna-Maria Spieker bei einem 20- Meterschuss so unglücklich weg, dass der Ball genau am linken Torpfosten zum 0:1 einschlug. Damit war die mühsam erarbeite Escher Sicherheit weg. SWE-Torhüterin Britta Helmig rettete zweimal in höchster Not und hielt ihr Team so im Spiel.

Nach der Pause machten die Escher Frauen Druck, hatten durch Maria Nickel die dicke Chance zum Ausgleich (50.) und mussten in einer Kontersituation in der 54. Minute dann doch dass 0:2 schlucken. Helmig konnte einen Spieker-Schuss glänzend parieren. Nordwalde kam aber noch einmal in Ballbesitz und traf. Doch Esch gab nicht auf und versuchte jetzt alles. Nur neun Minuten später schickte Theresa Richter Nickel auf die Reise, die diesmal eiskalt zum 1:2 abschloss (63.). Danach konnte man den Escher die Bemühungen um den Ausgleich nicht absprechen, es fehlte nur etwas die Durchschlagskraft und das Glück. In der 74. Minute war Ahlers eigentlich schon durch, wurde aber 10 Meter vor dem Strafraum gefoult. Schiedsrichter Norbert Schulte erkannte nur auf Gelb. Etwas schmeichelhaft für Nordwalde. Nur kurze Zeit setzte Ahlers wieder zu einem Sprint an, wurde aber von Schulte wegen angeblicher Abseitsstellung zurück gepfiffen. Doch wieder lag Schulte falsch. Auf der Außenbahn hob eine Nordwalderin das Abseits klar auf.

Somit ist der Escher Saisonstart nicht das, was man sich am Haarweg versprochen hatte. Und nun geht es vor dem spielfreien Sonntag zur Püsselbürener 900-Jahr Feier auch noch am kommenden Sonntag um 11 Uhr ins Derby zum TuS Recke (Treffen 09:30 Uhr am Sportheim).
2.9.2018; Niederlage gegen den Landesligaabsteiger Gievenbeck

Am Sonntagnachmittag musste das Escher Frauenteam im zweiten Saisonspiel die erste Niederlage einstecken. Beim Gastspiel beim FC Gievenbeck hieß es am  Ende 0:6.

„Die Niederlage ist sicherlich um zwei, drei Tore zu hoch ausgefallen. Allerdings hatten wir nie einen richtigen Zugriff auf das Spiel.“, so der Escher Coach Karsten Bertke. Besonders bitter wiegt zudem der Ausfall von Janine Tietmeyer, die mit einer Knieverletzung schon nach 10 Minuten ausschied.

Gievenbeck war von Anfang an optisch überlegen, wobei beide Tore der ersten Halbzeit (5., 27.) aus Standardsituationen herrührten. „Da haben wir zweimal sehr schlecht verteidigt.“, so Bertke.

In der 48. Minute dann der nächste Nackenschlag: Ein in den Strafraum gespielten Ball erreichte SWE- Keeperin Nicci Penzena vor der Stürmerin, diese trat trotzdem gegen den Ball und traf. Der Schiedsrichter sah hier kein Foul. Nach dem Geschmack von Bertke ein klare Fehlentscheidung. „Und dann wird es natürlich schwer.“, so Bertke. Zu allem Überfluss fand in der 60. Minute auch noch ein Sonntagsschuss den Weg in den Torwinkel zum 4:0. Die beiden restlichen Treffer (74., 85.) waren da schon fast egal.

Die Ansprüche, so meinte Bertke, seinen sicherlich andere für die laufende Saison. Nach dem Spielverlauf allerdings müsse man sich weiterentwickeln. Die Saison sei noch sehr lang.

Am nächsten Sonntag um 11 Uhr (Treffen 10 Uhr) im Heimspiel gegen den 1. FC Nordwalde soll es möglichst dann mit einem dreifachen Punktgewinn klappen.

26.8.2018; Hart erkämpfter Punkt im ersten LigaspieL       

Am Sonntagmorgen startet die Escher Frauenmannschaft mit einem hart erkämpften 2:2 gegen GW Amelsbüren in die zweite Bezirksligasaison.

„Sicherlich ist der Punkt ein ganz klein wenig glücklich. Aber schließlich hat der Tüchtige ja Glück.“, so ein nicht unzufriedener Escher Trainer Karsten Bertke.

In der ersten Halbzeit versuchte es sein Team zumeist mit langen Bällen auf die Spitze Steffi Ahlers. Nicht nur, dass die Gäste aus Amelsbüren sich schnell darauf einstellten und insgesamt sehr sicher standen, auch im Spiel nach vorne waren die Amelsbürener Kickerinnen meist zielstrebiger unterwegs. „Man merkte uns an, dass wir noch nicht so eingespielt sind, dass wird sicher auch noch drei, vier Spiele brauchen.“, so Bertke. Zudem hatte der Gast mit der ehemalige Regionalligaspielerin und aktuelle Futsal- Nationalspielerin Eva Tingehoff eine überragende Lenkerin in ihren Reihen. In der 17. Minute erzielte sie ihr erstes Tor des Tages. Nach einem Zuspiel in die Escher Verteidigungsschnittstelle, ließ sie Nicci Penzena im Escher Tor keine Chance: 0:1. Kurz darauf hatte dann aber auch Esch die erste Megachance: Maria Nickel wurde von Ahlers in Szene gesetzt, verzog aber knapp vor dem Tor.

Nach der Pause kam Esch dann viel besser ins Spiel. „Wir haben nicht nur kämpferisch eine Schüppe drauf gelegt, sondern haben einfach die langen Bälle weggelassen.“, so Bertke. Nach einer feinen Kombination über die linke Seite gelangte der Ball zu Lissy Richter, die den Ball gefühlvoll über die herausstürzende Amelsbürener Torhüterin zum 1:1 in die Maschen hob (59.). Und als in der 75. Minute Janine Tietmeyer Ahlers klug in den Lauf legte und diese eiskalt trotz Bedrängung den Ball ins Amelsbürener Tor spitzelte, war das Spiel gedreht.

Doch das wollten die Gäste so nicht stehen lassen. Angetrieben durch Tingehoff musste die Escher Verteidigung Schwerstarbeit verrichten. In der 83. Minute tanzte Tingehoff gleich drei Escherinnen aus und jagte den Ball trocken zum 2:2 ins lange Eck. Und Amelsbüren hatte noch die Riesenchance auf den Siegtreffer. Doch Penzena hatte etwas dagegen und klärte mit einer Weltklasse Fußabwehr gegen eine allein vor ihr auftauchende Amelsbürener Stürmerin.

Am nächsten Sonntag (Anstoß 15 Uhr; Treff: 12:45 Uhr) reisen die Escher zum Landesligaabsteiger nach Gievenbeck. Also wartet dort die nächste harte Nummer zu Saisonbeginn.

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