Damenmannschaft Saison 2018 - 2019

18.11.2018 1:10 in Horstmar

Mit 1:10 unterlagen die Escher Bezirksligafrauen am Sonntagnachmittag beim starken Aufsteiger SG Horstmar/Leer. „Spielerisch, vom Tempo und vor allem von der Effektivität vor dem Tor war Horstmar mit das Beste, wogegen wir bisher gespielt haben.“, so SWE- Coach Karsten Bertke.

Seinen Torfrauen machte Bertke indes keinen Vorwurf: „Ich rechne es Maria Nickel und Theresa Remmers hoch an, dass sie sich in den Dienst der Mannschaft gestellt haben, und sich die Position teilten.“, erklärte Bertke. Nici Pezena (Arbeit) und Kristina Hoppauf (Langzeitverletzt) standen nicht zur Verfügung. Insgesamt fiel das Ergebnis aber sicherlich um zwei, drei Tore zu hoch aus. Das Escher Team reiste mit gerade einmal 13 Spielerinnen in den Kreis Steinfurt. Eileen Langelage, die eigentlich aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr kickt, setzte sich auf die Bank, Remmers machte ihr erstes Saisonspiel nach nur einer Trainingseinheit.

Den Escher Treffer kurz vor Schluss erzielte Steffi Ahlers per Abstauberkopfball. Zuvor hatte Nickel den Ball per Freistoß aus 30 Metern an die Latte geschossen.

Bertke wollte das Ergebnis nicht überbewerten: „Wenn ich sehe, dass in der Regionalliga der 2. gegen den 8. mit 15:3 gewinnt, und der 8. immerhin 1. FC Köln 2 heißt, weiß man, dass es mal so ein deutliches Spiel gibt.“

Am kommenden Sonntag ist wegen Totensonntag kein Spiel. Am 1.12. steigt das letzte Heimspiel im Jahr 2018 gegen Wacker Mecklenbeck 2 (Treff 09:45 Uhr, Anstoß 11 Uhr).

11.11.2018 Klares 4:1 gegen Borussia Emsdetten 2

Am Sonntagmittag sammelte die Frauenmannschaft von SW Esch wieder drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt gegen den Konkurrenten Borussia Emsdetten 2 ein. Mit 4:1 gewann das Team von Kapitänin Sarieka Steinriede souverän.

Bereits in der 3. Minute hatte Maria Nickel Pech, als ein Schuss von ihr gerade so noch von Borussias Keeperin an den Pfosten gelenkt wurde. Esch bestimmte das Spiel hatte bei einem Schuss von Borussia 2 in der 12 Minute aber Glück, der knapp am Pfosten vorbei strich.

In der 25. Minute brachte Steffi Ahlers ihre Farben mit 1:0 in Führung. Ein Anspiel von Nickel nahm sie auf, scheiterte im ersten Versuch zwar am Pfosten, reagierte dann aber am schnellsten und netzte ein. Sieben Minuten später erzielte sie das 2:0. Steinriede passte auf Nickel, die den Ball mit der Hacke auf Ahlers durchsteckte. Alleine vor dem Tor schob Ahlers den Ball überlegt in die untere linke Ecke.

Nach der Pause kam Borussia 2 mit Dampf zurück ins Spiel. Doch Spielmacherin Ines Reinicke hatte mit Jana Pentrup eine unbarmherzige Escher Verteidigerin. „Reinicke kam kaum zur Entfaltung. Die war nach einigen Aktionen total genervt, dass Jana sie so abgekocht hat.“, so SWE Coach Karsten Bertke. In der 59. Minute war Reinicke dann doch einmal Pentrup entwischt. Den Schuss meisterte Eschs Keeperin Nici Penzena aber mit Bravour. Auch einen hohen Abschluss boxte Pezena aus dem bedrohten Eck (63.). Danach machte die Escher Abwehr wieder den Laden dicht.

In der 68. Minute bediente sich das Escher Sturmduo einmal anders herum. Mit einem klugen Diagonalpass setzte Ahlers Nickel in Szene, die den Ball aus 20 Metern volley über die Borussen- Keeperin zum 3:0 ins Netz wuchtete. Den Escher Abschluss setzte dann Ahlers, die resolut drei Gegenspielerinnen stehen ließ und trocken zum 4:0 abschloss. Das 1:4 nach einer Ecke (77.) war am Ende nur Ergebniskosmetik. Laut Bertke waren eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine hohe Effektivität die Schlüssel zum Sieg.

Am nächsten Sonntag geht es für die Escher Frauen zum starken Aufsteiger nach Horstmar. Anstoß ist um 15 Uhr (Treffen: 13 Uhr am Sportheim).

4.11.2018 Achterbahnfahrt geht weiter

Letzte Woche den Tabellenführer geschlagen, dieses Woche gegen einen Abstiegsmitkonkurrenten verloren. Die emotionale Achterbahnfahrt des Escher Frauenbezirksligateams geht weiter. Am Sonntagmittag hieß es nach 90 intensiven Minuten 1:2 aus Escher Sicht beim SV Langenhorst- Wellbergen.

Langenhorst investierte viel, hatte ein optisches Übergewicht. Doch in der Anfangsphase vergab SWE zwei gute Einschussmöglichkeiten. In der 24. Minuten brachte Steffi Ahlers die Escher dann aber doch in Führung. Maria Nickel chipte den Ball über die Langenhorster Verteidigung. Ahlers nahm den Ball an und traf aus 11 Metern. Bis zur Pause rannte Langenhorst immer wieder an, die Escher Defensive hielt aber.

Nach dem Seitenwechsel drehte Langenhorst dann das Spiel mit einem Doppelschlag. Die Escherinnen bekamen den Ball nicht aus dem eigenen Sechzehnmeterraum und nach einem klugen Anspiel stand eine Heimstürmerin plötzlich alleine vor SWE- Keeperin Nici Pezena und glich zum 1:1 aus (47.). Nach dem Escher Wiederanstoß stürmten alle Langenhorsterinnen nach vorne, und konnten den Ball prompt erobern. Gegen den 25- Meter Sonntagschuss in den Winkel war Pezena machtlos – 1:2 (48.).

Doch Esch zeigte Moral gab nicht auf und hatte in der 51. Minute die riesen Chancen zum Ausgleich, als Steffi Ahlers alleine auf das Langenhorster Tor zulief, aber knapp vorbei zielte.

Anschließend probierte Esch alles, doch die Langenhorster Verteidigung hielt bis zum Schlusspfiff. Für SWE- Coach Karsten Bertke war die Sache klar: „Uns fehlt in dieser Saison die Konstanz. Das Potential ist bei uns vorhanden, wir brauchen uns vor keinem Team in der Liga verstecken.“ Klar sei aber auch, dass sich nach einem Drittel der Saison abzeichnet, dass es für die Escher Frauen in der zweiten Bezirksligasaison um den Klassenerhalt geht. Und da muss das Kollektiv zusammenhalten, nicht einzelne Spielerinnen in Frage gestellt werden, auch wenn im Moment nicht alles läuft.

Bereits am nächsten Sonntag können die Escherinnen wieder einen Schritt nach vorne tun. Im heimischen Stadion am Haarweg empfangen die Escher Frauen mit Borussia Emsdetten 2 einen direkten Konkurrenten um den Ligaverbleib. Anstoß ist um 11 Uhr (Treff 09:45 Uhr).

28.10.2018 SWE überrascht den Tabellenführer

Die emotionale Berg- und Talfahrt des Escher Bezirksligafrauenteams geht weiter. Nach den zwei unnötigen Niederlagen in Wolbeck und im Pokal in Hosten unter der Woche, zeigte SWE am Sonntagmorgen im Bezirksligapunktespiel gegen den bis dahin Tabellenführer TuS Altenberge wieder sein positives Gesicht.

„Heute haben sich die Mädels mal endlich wieder belohnt. Insbesondere die Moral war schon phänomenal.“, so ein glücklicher Coach Karsten Bertke.

Insgesamt erlebten die Zuschauer am Haarweg ein recht chancenarmes Spiel. SWE stand tiefer als zuletzt und ließ Altenberge kommen, um dann immer wieder feine Nadelstiche zu setzen. Mit der ersten richtig gefährlichen Aktion ging Altenberge aber dann doch per Kopf in Führung (25.). Fast im Gegenzug scheiterte Maria Nickel an der sehr guten Altenberger Keeperin.

Nach dem Wechsel dasselbe Bild: ruhig und geduldig ließ Esch den TuS anrennen. Nennenswerte Chancen ergaben sich weiter nur wenige. Den ersten gelungenen Escher Spielzug nutzte Steffi Ahlers zum 1:1- Ausgleich. Kurz hinter der Mittellinie wurde sie angespielt und marschierte Richtung Altenbergener Tor. Nickel zog nach rechts und machte so den Weg frei. So schob Ahlers den Ball an der Torhüterin vorbei (50.). In der 63. Minute der nächste Nackenschlag: einen langen Ball klärte die Escher Verteidigung nach außen. Von da nahm eine Altenbergenerin Maß und schlenzte den Ball ins lange Eck zum 1:2. Und auch dieses Mal blieben die Escherinnen ruhig und warteten auf ihre Chance. In der Schlussphase (81., 87.) sorgte Ahlers mit ihren Treffern zwei und drei für die Entscheidung zugunsten von SWE. Erst verwandelte sie ein Anspiel in den Strafraum zum 2:2. Altenberge protestierte, wollte ein Foulspiel zuvor von Nickel gesehen haben. Eine 50-50 Entscheidung, so Bertke. Dann wurde Sarieka Steinriede auf der linken Seite geschickt. Sie zwang ihre Gegenspielerin, den Ball ins Seitenaus zu spielen. Blitzschnell warf Steinriede den Ball auf Ahlers, die den Ball annahm und an der herausstürzenden Torhüterin zum umjubelten 3:2- Siegtor einnetzte.

Am kommen Sonntag spielt SWE um 12:30 Uhr bei der Spvg Langenhorst-Wellbergen. Abfahrt ist um 10:30 Uhr vom Sportheim.

24.10.2018 Ein Abend zum vergessen

Am Mittwochabend unterlagen die Frauen von SW Esch im Kreispokalviertelfinale gegen Ligarivale Westfalia Hopsten am Ende mit 3:4. Für SWE Coach Karsten Bertke und seinen Co Paul Simon Eckeler war das Ergebnis zweitrangig, verletzten sich die Escherinnen Meiken Jäschken und Torhüterin Kristina Hoppauf schwer. "Sicherlich hätten wir das Spiel für uns entscheiden können, viel wichtiger ist aber, dass Meiken und Hoppi schnell wieder auf die Beine kommen.", so Bertke.

Nach der Escher Führung durch Maria Nickel schon in Minute 5. kontrollierte SWE die Partie, bis Jäschken mit einer schweren Knieverletzung vom Feld musste. Die anschließende Ungeordnetheit und den kleinen Schock nutzte Hopsten zum 1:1 (32.). Doch Steffi Ahlers brachte ihre Farben mit dem Pausenpfiff erneut in Führung (45.+2).

Nach der Pause hatte Esch das Spiel im Griff, das 3:1 lag in der Luft. Doch zwei individuelle Abwehrschnitzer luden Hopsten zur 3:2-Führung ein (65.,67.). Und es kam noch dicker für SWE: einen Hopstener Steilpass klärte SWE Keeperin Hoppauf glänzend mit einer Fussabwehr, zog sich aber dabei eine schwere Knöchelverletzung zu. Ersatzkeeperin Britta Helmig kam und konnte nach einem Missverständniss nur Sekunden nach Fortzetzung der Partie den Ball nach dem 2:4 aus dem Netz holen. Esch warf alles nach vorne, nur Nickel konnte aber noch zum 3:4 verkürzen.

Am Sonntag um 11 Uhr erwarten die Escherinnen im nächsten Ligaheimspiel den Tabellenführer TuS Altenberge (Treff 10 Uhr).

21.10.2018 Bestes Saisonspiel – und doch keine Punkte

Etwas ungläubig schaute man sich im Escher Lager der Bezirksligafußballfrauen nach dem Schlusspfiff beim Tabellenzweiten VfL Wolbeck am Sonntagabend an: Nach dem besten Saisonspiel bisher hieß es am Ende 2:3 aus Escher Sicht.

„Man könnte heute etliche Fußballerweißheiten bemühen: wer vorne die Chancen nicht macht, und so weiter. Die Mädels haben Wolbeck in Grund und Boden gespielt, sich aber leider für eine überragende Leistung nicht belohnt.“, so der Escher Coach Karsten Bertke.

Bereits nach 20 Sekunden hatten die Schwarz-Weißen das erste Mal den Torschrei auf den Lippen, Steffi Ahlers war wunderschön freigespielt worden, doch ihr Abschluss verfehlte das Wolbecker Tor um Zentimeter. Und so ging es weiter. Angriff auf Angriff rollte auf das Wolbecker Tor. In der 25. Minute kam Wolbeck das erste Mal gefährlich vor das Escher Tor und traf prompt zum 1:0. Fast im Gegenzug schob Maria Nickel den Ball an der Wolbecker Keeperin vorbei, doch vom Innenpfosten tanzte der Ball auf der Torlinie und wurde dann geklärt. Weitere Chancen ließ Esch verstreichen und musste mit dem zweiten Wolbecker Torschuss das 0:2 hinnehmen (38.) Im Gegenzug wurde Ahlers kurz vor dem Strafraum gelegt. Sarieka Steinriede nutze die Chance endlich und traf mit einem satten Schuss über die Mauer in den Winkel zum 1:2 (40.). Nach der Pause dasselbe Bild. Angriff um Angriff rollte auf das Wolbecker Tor. In der 59. Minute wurde Steinriede auf der linken Seite in Szene gesetzt. Mustergültig legte sie auf Nickel zurück, die den Ball über die Linie zum2:2 drückte. Und wieder hatte Esch gute Möglichkeiten zur Führung – und wurde wieder bestraft. Bei einem langen Ball unterlief der Escher Abwehr ein Foulspiel. Den fälligen Elfmeter hätte SWE-Keeperin Nici Pezena fast gefischt, so hieß es aber 2:3 (81.)

„Danach hätten wir noch drei Tore schießen müssen, alleine die Kugel wollte nicht ins Netz.“, so ein etwas konsternierter Bertke. Die dickste Chance hatte Steinriede: doch auch ihr wunderbar gegen die Laufrichtung der Keeperin gespielter Ball klatschte gegen den Innenpfosten und rollte über die Linie wieder ins Feld. Bertkes Fazit war schnell klar: abhaken und weiter machen.

Schon am Mittwochabend um 19:30 Uhr wartet das nächste Spiel. Dann geht es im Pokalviertelfinale zu Ligakonkurrent Westfalia Hopsten. Treff ist um 18:10 Uhr am Escher Sportheim.

14.10.2018 Überzeugender Sieg gegen Hauenhorst 2           

Die Freude war am Sonntagmittag bei den Fußballfrauen von SW Esch groß: Nach einer überzeugenden Vorstellung schlugen sie in der Bezirksliga die Zweitvertretung von SVG Hauenhorst hochverdient mit 4:0.

Nach einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte, in denen beide Mannschaften keine großen Tormöglichkeiten verbuchten, brachte Sarieka Steinriede die Escher Farben mit dem ersten Angriff der zweiten Hälfte mit 1:0 in Front (48.). Maria Nickel legte ihr den Ball in den Lauf, Steinriede vollendete trocken ins lange Eck.

Im Gegensatz zur letzten Woche machten die Escherinnen diesmal aber innerhalb von acht Minuten den Deckel drauf (68., 77., 77.). Nickel erzielte dabei ein Doppelpack. Zunächst tankte sie sich gegen zwei Abwehrspielrinnen durch und schob zum 2:0 ein. Dann nutzte sie ein Anspiel von Steffi Ahlers und versenkte den Ball eiskalt an der herauseilenden Hauenhorster Keeperin vorbei zum 3:0.

Den Schlusspunkt setzte Ahlers, die nach einer Ecke der Gäste einen Konter zum 4:0 vollendete.

„Der Schlüssel heute war neben der Effektivität im Abschluss aber auch eine engagierte Verteidigung. Weder bei Ecken noch aus dem Spiel heraus haben wir heute etwas zugelassen.“, so ein zufriedener Escher Coach Karsten Bertke.

Am kommenden Wochenende reisen die Escher Frauen zum Tabellenzweiten nach Wolbeck. Anstoß ist um 13 Uhr, Treffen um 11 Uhr am Sportheim.

7.10.2018 Erster Dreier eingetütet – aber wie

Das war am Sonntagmittag in der Bezirksligapartie zwischen dem gastgebenden Vorwärts Epe und den Escher Frauen keine leichte Kost. Am Ende aber, und das ist aus Escher Sicht entscheidend, fuhren die Escherinnen mit dem 2:1- Sieg den ersten Saisondreier ein.

Als fix und fertig bezeichnete sich der Escher-Coach Karsten Bertke nach der Partie: „Eigentlich musst du 5:1 führen, ehe Epe in der zweiten Halbzeit überhaupt mal auf Tor schießt, und am Ende musst du mit zwei Elfmetern gegen dich froh sein, nicht 2:3 verloren zu haben.“ Er und sein Co Paul Eckeler freuten sich aber umso mehr, dass sich die Escherinnen für ihren couragierten Auftritt mit drei Punkten belohnten.

In der 20. Minute ging Esch das erste Mal in dieser Saison mit 1:0 in Führung. Leonie Richter hatte Maria Nickel den Ball auf die Außenbahn gelegt. Diese passte auf Steffi Ahlers, die satt ins lange Eck traf. Nach der Führung ließen die Escherinnen etwas nach. In der 30. Minute musste Esch nach einer schlecht verteidigten Ecke das 1:1 hinnehmen und hatte Glück, dass Keeperin Nici Penzena zweimal in höchster Not die Eper Führung vereitelte.

Nach der Pause dann spielte Esch groß auf. Der Ball lief sauber durch die Reihen. In der 62. Minute nutzte Ahlers ein Nickel- Anspiel erneut zur Escher 2:1- Führung. Danach hätten Ahlers und Nickel die Entscheidung herbeiführen können oder müssen. Doch stand entweder die Eper Keeperin im Weg oder zweimal der Torpfosten. So setzte Epe in den letzten 20 Minuten alles auf eine Karte und drängte Esch tief in die eigene Hälfte. „Von außen wirkte es etwas fahrig, aber richtig dicke Tormöglichkeiten hatte Epe eigentlich nicht.“, so Bertke. Dann nahm das Drama seinen Lauf. In der 83. Minute bekam Epe einen Handelfmeter zugesprochen, doch die Heimstürmerin setzte den Ball in den Eper Himmel. Epe versuchte weiter alles, Esch verteidigte die Führung mit Frau und Maus. Dann die Nachspielzeit. Und wieder zeigte der Schiedsrichter auf den Escher Elfmeterpunkt. Diesmal nach einem Foulspiel. Doch Epe hatte die Rechnung ohne Nici Penzena gemacht. Mit einem Reflex kratzte sie den gut geschossenen Ball aus dem linken unteren Toreck. So blieb es bei drei Punkten für SWE.

Am nächsten Sonntag um 11 Uhr (Treff 10 Uhr) empfängt Esch die Mannschaft von Germania Hauenhorst 2.

30.09.2018 Zweiter Punkt im fünften Spiel 

Am Samstagnachmittag gelang der Frauenmannschaft von SW Esch der zweite Punktgewinn im fünften Spiel der jungen Bezirksligasaison. Im Kreisderby gegen Westfalia Hopsten wäre auch ein Sieg drin gewesen. SWE- Trainer Karsten Bertke sah es optimistisch: „Ich sehe das Glas halbvoll, auch wenn unsere Chancenverwertung nicht optimal war. Häufig bekommst du hinten noch einen, wenn du vorne nicht den Sack zumachst.“ Imponiert hat Bertke und seinem Co Paul Eckeler, dass ihre Kickerinnen bis zum Ende alles versucht haben, doch noch den Siegtreffer zu erzielen.

Bereits in der zweiten Minute hatte Maria Nickel die Escher Führung auf den Fuß. Westfalias Keeperin kratzte den Ball aber irgendwie noch von der Linie. In der Rückwärtsbewegung war die Escher Verteidigung nur einmal unaufmerksam – und Hopsten effektiv. So stand es nach sieben Minuten 0:1 aus Escher Sicht.

Esch schüttelte sich kurz und schon in der 14. Minute erzielte Steffi Ahlers auf Zuspiel von Maria Nickel den Ausgleich zum 1:1 (- Endstand).

Fortan kannte das Spiel nur ein Muster: Hopsten drosch den Ball unentwegt über 75 Minuten nach vorne, in der Hoffnung, irgendwie noch ein Tor zu erzielen. Doch die Escher Verteidigung hielt glänzend dagegen und ließ keinen weiteren Treffer zu. Esch setzte auf eine spielerische Lösung und hatte durch Nickel, Ahlers und Sarieke Steinriede beste Chancen auf den Siegtreffer. Allein gelingen wollte dieser nicht.

„Da kann man sich kurz ärgern, aber den nun eingeschlagenen Weg werden wir versuchen konsequent weiter zu gehen und unser Abschlussglück im nächsten Spiel weiter erzwingen.“, so Bertke. Am kommenden Sonntag geht es zu Vorwärts Epe (Anstoß 13 Uhr; Treffen 11 Uhr am Sportheim).

25.9.2018 SW Esch kann noch gewinnen

Am Dienstagabend setzten sich die Bezirksligafrauen von SW Esch beim Kreisligisten Brukteria Dreierwalde glatt mit 8:0 in der 1. Kreispokalrunde durch. Danach war die Erleichterung nach dem missglückten Saisonstart in der Bezirksliga greifbar.

„Man merkte förmlich den Druck in den ersten 20 Minuten, bis das erste Tor viel.“, so SWE-Coach Karsten Bertke. Steffi Ahlers brachte die Escherinnen vor dem Pausentee mit 2:0 in Front (18., 25.). Direkt nach der Pause erhöhte Sarieka Steinriede, die ihr Comeback über die volle Spielzeit nach einem halben Jahr verletzungsbedingter Spielpause gab, auf 3:0 (52.).

In der zweiten Halbzeit ließ Esch nach hinten weiterhin nichts zu. Im Vorwärtsgang spielten sich die Escher immer weiter frei. Maria Nickel traf insgesamt noch viermal (67., 75., 76., 79.). In der 78. Minute traf noch einmal Ahlers.

Bertke hofft nun, dass am Samstag um 14 Uhr (Treff 13 Uhr) im heimischen Sportpark im Kreisderby gegen Westfalia Hopsten auch endlich in der Meisterschaft wieder etwas zählbares auf die Escher Punkteseite kommt.

16.9.2018; Ein bisschen wie das Schalke 04 der Bezirksliga 

Es will einfach nicht klappen mit einem Sieg. Auch im vierten Saisonspiel im Kreisderby gegen den TuS Recke mussten die Escher Bezirksligafrauen in eine 0:2- Niederlage einwilligen. Was das mit dem FC Schalke 04 zu tun hat? Auch diese spielen in der Bundesliga nicht schlecht, allein die Durchschlagskraft fehlt. Und nebenbei eben auch die Punkte.

Das Escher Pech der vergangenen Spieltage setzte sich schon vor dem Anpfiff fort. Judith Blanc musste beim Aufwärmen aufgrund einer Oberschenkelverletzung passen. So musste Denise Schortz von der Sechs in die Innenverteidigung, Leonie Richter von der linken Außenbahn auf die Sechs. Und ehe sich die neuformierte Aufstellung gesammelt hatte, stand es schon 0:1 (2.). Eine Reckerin nahm aus 20 Metern frei vor dem Tor maß und traf.

Die Escher Fußballfrauen schüttelten sich einmal und kamen immer besser ins Spiel, ohne sich allerdings die ganz großen Torchancen zu erspielen. Nach 15. Minuten dann der nächste Nackenschlag: Schortz schied mit einer Knöchelverletzung aus. SWE-Coach Bertke musste die Innenverteidigung erneut umstellen. Kurz vor der Pause konnten die Escherinnen einen zurückprallenden zweiten Ball nicht verteidigen und Recke ging mit 2:0 in Führung (44.).

Nach der Pause war den Escher Frauen anzumerken, dass sie ähnlich wie in der Vorwoche gegen Nordwalde alles versuchten. Steffi Ahlers scheiterte erst aus 15 Metern knapp mit einem Schuss (56.), dann strich ein Freistoß von ihr nur knapp am linken Pfosten vorbei (77.). So blieb es bei der 0:2 Niederlage.

SWE- Coach Karsten Bertke fühlt sich an sein letztes B-Jugendjahr erinnert. „Da hatten wir auch einige Verletzte zu Saisonbeginn, verloren die ersten sechs Spiele. Am Ende haben wir aber noch einen ordentlichen 8. Platz erreicht.“, sieht Bertke noch lange nicht schwarz.

Das nun folgende spielfreie Wochenende kommt Bertke genau recht, um sich neu zu sortieren. Es folgt am Donnerstag, dem 27.9. um 19:30 Uhr das Spiel der ersten Kreispokalrunde beim Kreisligisten Brukteria Dreierwalde, ehe es am Samstag dem 29.9. um 14 Uhr im Escher Sportpark zum nächsten Kreisderby gegen Westfalia Hopsten kommt.

9.9.2018; Zweite Niederlage im dritten Spiel

Nach dem 1:2 ihres Frauenteams gegen den 1. FC Nordwalde am Sonntagmorgen mussten sich Trainer Karsten Bertke und sein Co Paul Eckeler erst einmal sammeln. „Das Momentum ist im Moment gegen uns, um mal eine alte Fußballerweißheit zu bemühen.“, so Bertke.

Wie im letzten Spiel gegen Gievenbeck gerieten die Escher Frauen wieder in Rückstand. Dabei hätte Esch zu diesem Zeitpunkt schon 2:0 führen können, vielleicht müssen. Zunächst scheiterte Steffi Ahlers frei vor dem Tor an der Norwalder Keeperin (8.), dann schaffte es Leonie Richter eben so frei nicht, den Ball an der Gästekeeperin vorbei zu bringen (21.). In der 31. Minute rutsche die Norwalder Angreiferin Anna-Maria Spieker bei einem 20- Meterschuss so unglücklich weg, dass der Ball genau am linken Torpfosten zum 0:1 einschlug. Damit war die mühsam erarbeite Escher Sicherheit weg. SWE-Torhüterin Britta Helmig rettete zweimal in höchster Not und hielt ihr Team so im Spiel.

Nach der Pause machten die Escher Frauen Druck, hatten durch Maria Nickel die dicke Chance zum Ausgleich (50.) und mussten in einer Kontersituation in der 54. Minute dann doch dass 0:2 schlucken. Helmig konnte einen Spieker-Schuss glänzend parieren. Nordwalde kam aber noch einmal in Ballbesitz und traf. Doch Esch gab nicht auf und versuchte jetzt alles. Nur neun Minuten später schickte Theresa Richter Nickel auf die Reise, die diesmal eiskalt zum 1:2 abschloss (63.). Danach konnte man den Escher die Bemühungen um den Ausgleich nicht absprechen, es fehlte nur etwas die Durchschlagskraft und das Glück. In der 74. Minute war Ahlers eigentlich schon durch, wurde aber 10 Meter vor dem Strafraum gefoult. Schiedsrichter Norbert Schulte erkannte nur auf Gelb. Etwas schmeichelhaft für Nordwalde. Nur kurze Zeit setzte Ahlers wieder zu einem Sprint an, wurde aber von Schulte wegen angeblicher Abseitsstellung zurück gepfiffen. Doch wieder lag Schulte falsch. Auf der Außenbahn hob eine Nordwalderin das Abseits klar auf.

Somit ist der Escher Saisonstart nicht das, was man sich am Haarweg versprochen hatte. Und nun geht es vor dem spielfreien Sonntag zur Püsselbürener 900-Jahr Feier auch noch am kommenden Sonntag um 11 Uhr ins Derby zum TuS Recke (Treffen 09:30 Uhr am Sportheim).
2.9.2018; Niederlage gegen den Landesligaabsteiger Gievenbeck

Am Sonntagnachmittag musste das Escher Frauenteam im zweiten Saisonspiel die erste Niederlage einstecken. Beim Gastspiel beim FC Gievenbeck hieß es am  Ende 0:6.

„Die Niederlage ist sicherlich um zwei, drei Tore zu hoch ausgefallen. Allerdings hatten wir nie einen richtigen Zugriff auf das Spiel.“, so der Escher Coach Karsten Bertke. Besonders bitter wiegt zudem der Ausfall von Janine Tietmeyer, die mit einer Knieverletzung schon nach 10 Minuten ausschied.

Gievenbeck war von Anfang an optisch überlegen, wobei beide Tore der ersten Halbzeit (5., 27.) aus Standardsituationen herrührten. „Da haben wir zweimal sehr schlecht verteidigt.“, so Bertke.

In der 48. Minute dann der nächste Nackenschlag: Ein in den Strafraum gespielten Ball erreichte SWE- Keeperin Nicci Penzena vor der Stürmerin, diese trat trotzdem gegen den Ball und traf. Der Schiedsrichter sah hier kein Foul. Nach dem Geschmack von Bertke ein klare Fehlentscheidung. „Und dann wird es natürlich schwer.“, so Bertke. Zu allem Überfluss fand in der 60. Minute auch noch ein Sonntagsschuss den Weg in den Torwinkel zum 4:0. Die beiden restlichen Treffer (74., 85.) waren da schon fast egal.

Die Ansprüche, so meinte Bertke, seinen sicherlich andere für die laufende Saison. Nach dem Spielverlauf allerdings müsse man sich weiterentwickeln. Die Saison sei noch sehr lang.

Am nächsten Sonntag um 11 Uhr (Treffen 10 Uhr) im Heimspiel gegen den 1. FC Nordwalde soll es möglichst dann mit einem dreifachen Punktgewinn klappen.

26.8.2018; Hart erkämpfter Punkt im ersten LigaspieL       

Am Sonntagmorgen startet die Escher Frauenmannschaft mit einem hart erkämpften 2:2 gegen GW Amelsbüren in die zweite Bezirksligasaison.

„Sicherlich ist der Punkt ein ganz klein wenig glücklich. Aber schließlich hat der Tüchtige ja Glück.“, so ein nicht unzufriedener Escher Trainer Karsten Bertke.

In der ersten Halbzeit versuchte es sein Team zumeist mit langen Bällen auf die Spitze Steffi Ahlers. Nicht nur, dass die Gäste aus Amelsbüren sich schnell darauf einstellten und insgesamt sehr sicher standen, auch im Spiel nach vorne waren die Amelsbürener Kickerinnen meist zielstrebiger unterwegs. „Man merkte uns an, dass wir noch nicht so eingespielt sind, dass wird sicher auch noch drei, vier Spiele brauchen.“, so Bertke. Zudem hatte der Gast mit der ehemalige Regionalligaspielerin und aktuelle Futsal- Nationalspielerin Eva Tingehoff eine überragende Lenkerin in ihren Reihen. In der 17. Minute erzielte sie ihr erstes Tor des Tages. Nach einem Zuspiel in die Escher Verteidigungsschnittstelle, ließ sie Nicci Penzena im Escher Tor keine Chance: 0:1. Kurz darauf hatte dann aber auch Esch die erste Megachance: Maria Nickel wurde von Ahlers in Szene gesetzt, verzog aber knapp vor dem Tor.

Nach der Pause kam Esch dann viel besser ins Spiel. „Wir haben nicht nur kämpferisch eine Schüppe drauf gelegt, sondern haben einfach die langen Bälle weggelassen.“, so Bertke. Nach einer feinen Kombination über die linke Seite gelangte der Ball zu Lissy Richter, die den Ball gefühlvoll über die herausstürzende Amelsbürener Torhüterin zum 1:1 in die Maschen hob (59.). Und als in der 75. Minute Janine Tietmeyer Ahlers klug in den Lauf legte und diese eiskalt trotz Bedrängung den Ball ins Amelsbürener Tor spitzelte, war das Spiel gedreht.

Doch das wollten die Gäste so nicht stehen lassen. Angetrieben durch Tingehoff musste die Escher Verteidigung Schwerstarbeit verrichten. In der 83. Minute tanzte Tingehoff gleich drei Escherinnen aus und jagte den Ball trocken zum 2:2 ins lange Eck. Und Amelsbüren hatte noch die Riesenchance auf den Siegtreffer. Doch Penzena hatte etwas dagegen und klärte mit einer Weltklasse Fußabwehr gegen eine allein vor ihr auftauchende Amelsbürener Stürmerin.

Am nächsten Sonntag (Anstoß 15 Uhr; Treff: 12:45 Uhr) reisen die Escher zum Landesligaabsteiger nach Gievenbeck. Also wartet dort die nächste harte Nummer zu Saisonbeginn.

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